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24.09.13

Sound Blaster Evo Zx: Headset mit eigenem Audio-Prozessor

Soundblaster Evo Zx (Bilder: Frank Müller)

Das Headset Evo Zx von Sound Blaster aus dem Hause Creative

Es besitzt einen integrierten Audio-Prozessor, der den Klang ganz nach eigenen Vorstellungen verändern soll - angepasst für die Situationen "Musik", "Film" und "Gaming". Wir haben ausprobiert, wie gut das klappt.

Öffnet man die Packung des Sound Blaster Evo Zx von Creative, sieht man als erstes das Headset selbst:

Schwarzer Kopfbügel aus mattem Kunststoff, glänzende rote Ohrmuscheln, weiche Lederpolster mit roter Naht. Der Evo Zx macht einen hochwertigen Eindruck. Der eigentliche Vorzug ist jedoch nicht sein Äußeres, sondern sein SBAxx-1-Chip, der laut Creative die Klangqualität intelligent optimieren soll.

Zuerst aber muss man das Headset laden. Creative empfiehlt eine Ladezeit von acht Stunden, aber ich konnte natürlich nicht abwarten und habe schon nach etwas kürzerer Zeit mit dem Ausprobieren begonnen. Schließlich macht so ein Clip wie der folgende doch neugierig. Er soll schon mal einen kurzen Überblick über die Funktionen des Sound Blaster Evo geben.

Wie man sieht, lässt sich der Evo Zx auf vier Arten mit Audioquellen koppeln: Sound Blaster Evo Zx am Rechner über USB

Will man alles herausholen, sollte man zunächst die kostenlose Software für den Rechner herunterladen und das Headset dann nach einem Neustart über USB anschließen.

Über die Sound Blaster Systemeinstellung (so heißt die Software am Mac) kann man dann den Sound ganz an seinen persönlichen Geschmack oder die jeweilige Situation (Musik, Film, Gaming) anpassen.

Ist das geschehen, reicht ein Druck auf den SBX-Schalter am rechten Hörer, um vom normalen Klang auf optimierten Klang umzuschalten. Dabei lassen sich nicht nur diverse Equalizer-Voreinstellungen aufrufen und verändern, sondern auch das Surround-Feeling. Die Software ist einfacher aufgebaut als die des Creative Sound Blaster Tactic 3D, bei dem man die unterschiedlichsten Gaming-Profile aufrufen und abspeichern kann. Beim Sound Blaster Evo Zx ist die Software übersichtlicher und schneller eingestellt.

Sound Blaster Evo Zx am Smartphone via NFC

Besitzer eines Smartphones mit Near Field Communication (NFC), wie zum Beispiel des Samsung Galaxy S4 können den Sound Blaster Evo Zx ganz einfach koppeln, indem sie Smartphone und Headset aneinanderhalten.

Sound Blaster Evo Zx am Smartphone oder Rechner über Bluetooth

Das Headset unterstützt den Bluetooth-Codec aptX, der eine bessere Audioqualität ermöglicht als ältere Standards. Per Knopfdruck kann man zwischen dem unveränderten Klang und dem Sound einstellen, den man über App oder die Software auf dem Rechner vorgewählt hat.

Sound Blaster Evo Zx über 3,5-mm-Klinkenstecker

Sollte der interne Akku einmal leergesaugt sein, lässt sich das Headset immer noch ganz normal über das mitgelieferte 3,5-mm-Klinkensteckerkabel anschließen. Dann muss man zwar auf die Klangverbesserungen durch den SB-Axx1-Prozessor verzichten, kann aber immerhin noch weiter etwas hören.

Das Mikrofon

Gamer können ihre Stimme von der Software verändern lassen, wie die Audiodatei demonstriert. Man hört aber auch, dass das die Tonqualität nicht gerade verbessert. Generell bin ich eher ein Freund von Mikrofonen, die sich über Schwanenhals direkt in der Nähe des Mundes platzieren lassen. Das sieht zwar immer nach Hubschrauberpilot aus, bringt aber für meinen Geschmack meist bessere Ergebnisse als unsichtbare Mikrofone, die im Ohrhörer untergebracht sind.

Der Klang

Ohne Klangverbesserung durch den integrierten Soundchip ist der Sound Blaster Evo Zx nichts Besonderes. Aber der SB-Axx1 Audio Prozessor verbessert den Klang schon enorm. Um die Einstellung zu wählen, die man beim Musikhören, Gamen oder Film ansehen bevorzugt, muss man zunächst die kostenlose Software für Mac oder Windows herunterladen, das Headset über USB anschließen und die entsprechenden Einstellungen vornehmen. Alternativ geht das auch mit der kostenlosen App für Android oder [itunes itunes.apple.com/de/app/creative-central/id532487984 iOS[/itunes] über Bluetooth. Hat man die Einstellung vorgenommen, kann man ohne Software per Knopfdruck am rechten Hörer zwischen dem gewählten SBX-Profil (also Musik, Film oder Gaming) und dem unveränderten Klang hin- und herschalten.

Die Bedienung

Die rechte Ohrmuschel fungiert als große Pause/Play-Taste, ein längerer Druck schaltet in den Bluetooth Pairing-Modus. Über einen kleinen Wippschalter am Rand kann man vor- und zurückspulen oder Songs überspringen. Die Lautstärke lässt sich über ein Rädchen - ebenfalls am rechten Hörer - auswählen. Für den Transport lässt sich das zusammengefaltete Headset mit Audio- und USB-Kabel im mitgelieferten Beutel in Lederoptik verstauen.

Das Headset Sound Blaster Evo Zx kostet bei Amazon rund 230 Euro. Dafür bekommt man ein vielseitiges kabelloses Headset mit angenehm weichen Ohrpolstern und einem Klang, der sich dank des integrierten Audio-Prozessors SB-Axx1 über Software an die eigenen Vorlieben und unterschiedliche Hörsituationen anpassen lässt. Mehr Infos gibt es auf der Produktseite zum Sound Blaster Evo Zx .

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