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20.09.13

Soot Electropack: Elektrisierender Rucksack für stromhungrige Gadgets

Man beachte die Strippe zwischen "Mini Messenger" und Smartphone.

Flexibel einsetzbar und ein Stromlieferant für Gadgets will der Rucksack Soot Electropack sein. Er besteht aus zwei Teilen, die man getrennt voneinander oder in Kombination nutzen kann. Bis zu zwei Akkus sind integriert.

Man beachte die Strippe zwischen "Mini Messenger" und Smartphone.

Das Kickstarter-Werbevideo zum Soot Electropack (siehe unten) löst maximalen Hipsteralarm aus. Und wer Apple-Geräte nicht mag, hat fürchterliche 3:24 min vor sich. Das nur als gut gemeinte Vorwarnung. Aber man muss nicht bärtig sein oder einen bestimmten Hersteller von Alltagselektronik bevorzugen, um Gefallen an diesem Rucksack zu finden. Er ist schlicht designt, wird als widerstandsfähig und haltbar versprochen, kommt in diversen Farben daher und will vor allem eines sein: praktisch.

Aus zwei mach eins

Er besteht aus einem "Mini Messenger" mit 10 l Fassungsvermögen und dem "The Commuter" mit 24 l. Beide lassen sich per Reißverschluss kombinieren, wobei man selbst entscheiden kann, ob daraus dann ein durchgehender 34-Liter-Rucksack wird, oder ob beide Komponenten voneinander abgetrennt bleiben.

Der Mini Messenger ist für den alltäglichen Kleinkram bis hin zu Smartphone und Tablet gedacht. Er lässt sich mit dem optionalen "DSLR Camera Bag"-Einsatz auch als Fototasche benutzen. Der Commuter wiederum ist groß genug, um ein 15-Zoll-Laptop aufzunehmen. Beiden gemeinsam ist, dass sie im Innern eine extra geschützte Abteilung haben, in der dann je nach Größe Tablet oder Laptop sicher untergebracht werden können.

Das Außenmaterial wird als haltbar und widerstandsfähig beschrieben und kann auch einmal einen Regenschauer ab. Alles in allem sind die Rucksäcke aber nicht speziell auf Wasserdichtigkeit getrimmt.

Bis zu vier Mal Strom gleichzeitig

Neben der Variabilität ist der Soot Electropack natürlich wegen der namensgebenden Stromversorgung interessant. In beiden Rucksäcken ist je ein Platz für einen speziellen, besonders flachen Akku mit 10.000 mAh Kapazität vorgesehen. Er ist so ins Rückenteil integriert, dass er sich nicht störend bemerkbar machen soll und auch nichts vom Platz im Innern wegnimmt. Seine beiden USB-Anschlüsse lassen sich so positionieren, dass sie nach außen zeigen. In dem Moment kann man also beispielsweise sein Smartphone aufladen und es weiter benutzen. Es ist aber ebenfalls möglich, die Geräte geschützt im Innern aufladen zu lassen.

Ein iPhone lässt sich damit beispielsweise bis zu sieben Mal wieder voll aufladen, das entspräche also grob einer Woche Stromversorgung – je nach Nutzung. Da der Akku 5,1 V und 2,1 A liefert, lädt er z.B. ein iPad genauso schnell auf als würde man das Netzteil an einer Steckdose nutzen. Laptops lassen sich wegen ihres wesentlich größeren Stromhungers übrigens nicht damit aufladen.

Praktischerweise lassen sich die Akkus auch ganz entnehmen, so dass man sie unabhängig vom Rucksack als externe Stromquelle nutzen kann.

Preise und Lieferbarkeit

Die beiden Rucksäcke lassen sich zu einem großen kombiniern.

Momentan suchen die Macher auf Kickstarter nach Unterstützern, um die Produktion der ersten Serie anschieben zu können. Für einen Mini Messenger soll man beispielsweise 79 US-Dollar vorschießen und 40 US-Dollar für den internationalen Versand kommen noch hinzu, was sich auf umgerechnet rund 88 Euro summiert. Beim Commuter sind es 103 Euro. Hier sind die Akkus jeweils nicht enthalten. Will man den gleich dazu, erhöhen sich die Preise auf 133 Euro (Mini Messenger) und 147 Euro (Commuter). Dazu gibt es die beiden Rucksäcke auch in Kombination – mit oder ohne Akku(s).

Die allerersten Rucksäcke sollen bereits im Dezember 2013 ausgeliefert werden, die meisten werden sie allerdings frühestens im Januar 2014 erhalten.

Weitere Informationen hier auf Kickstarter.

Gefunden bei Yanko Design.

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