09.10.09

Sony Vaio X: Leicht (und) teuer

Sony Vaio X - Winzling mit Atom CPU (Bild: Sony)

Sony zeigt mit dem Vaio X ein ultraleichtes Netbook Subnotebook mit SSD zu einem saftigen Preis.

Wenn ich mich recht entsinne, so sollten Netbooks mal das Angebot unterhalb der Notebooks abschliessen. Gedacht waren (und sind) sie für den schnellen Einsatz zwischendurch. Auf Messen, Konferenzen oder wenn man in der Stadt unterwegs ist, und nur mal schnell die Mails oder sonstiges im Netz nachsehen möchte. Mittlerweile sind viele Netbooks so teuer wie normale Laptops. Das Sony Vaio X legt noch seine 13.9 Millimeter oben drauf:

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Maße und Gewicht des Winzlings sind atemberaubend. Bei einer Größe von 185 x 13,9 x 278 mm bringt das Vaio X gerade mal 780 Gramm auf die Waage. Mit Akku, sagt Sony. Auch das 11.1 Zoll große Display, das eine Auflösung von 1366 x 768 Pixeln liefert, ist sicher eine Augenweide.

Ansonsten findet man WLAN im n-Draft, ein UMTS-Modem, Bluetooth, Webcam, zwei USB-Anschlüsse, einen Ethernet-Anschluss und einen Kartenleser für Memory Sticks und SD-Karten mit. Der Lithium-Polymer-Akku soll bis zu acht Stunden halten.

Aber auch Sony hat den Akku nicht erfunden. Wie man an der sehr guten Laufzeit schon erkennen kann, setzt man auf einen Prozessor, der wenig Strom verbraucht. Zum Einsatz kommt ein Atom-Prozessor Z540 mit 1.86 GHz (533 MHz FSB). Dazu gibt es 2 GB DDR-2 RAM und den üblichen GMA-500 Grafikchip von Intel. Das ist gehobener Standard für ein Netbook, auch wenn Sony von einem "Subnotebook" spricht. Die 128GB Festspeicher (SSD), die statt einer Harddisk eingebaut sind, schicken den flachen rechner dann aber tatsächlich nicht nur in die nächste Preis- und die unterste Gewichtsklasse, sondern dürften die Leistung auch von etwas lahmeren netbooks abgrenzen.

Der Leichtbau hat allerdings auch einen heftigen Preis. 1499 Euro kostet der Sony Vaio X

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