22.02.11

Sony Vaio VPC SB1A9E: Business-Laptop für Überstunden

Sony VPCSB1A9E (Bild: Sony)

Der Business-Laptop Sony Vaio VPC SB1A9E ist schnell, leicht und bis zu 14 Stunden einsatzfähig.

Wer einen schnuckeligen Wegbelgeiter sucht, um unterwegs arbeiten zu können, greift laut Displaysearch in 66% der Fälle zu einem Gerät ziwschen 13 und 16,4 Zoll Diagonale. Dabei scheint die aktuelle Komfortzone bei 13 Zoll zu liegen, klein genug für den Transport und groß genug, um gerade so noch alles auf dem Bildschirm zu sehen. Sony liefert mit dem Vaio VPC SB1A9E nicht nur einen Zungenbrecher, sondern auch einen Vertreter der Ultraportablen dieser Klasse.

[photos title=""]«Uuiii» tönt es mir ins Ohr, während meine Finanzministerin über die Schulter lugt, «den Sony gibt es in pink!». Und «Aah» denke ich, denn technisch macht er auch etwas her: Im Inneren schlummert ein Intel Core i7-2620M, der schnellste Dual Core Prozessor zur Zeit, der dank Hardware-Switch einen theoretischen 20% Performance Boost erhält. Er basiert auf dem Intel Sandy Bridge Chipsatz, der von SATA-Problemen gebeutelt war, Sony versichert, jedes ausgelieferte Gerät sei fehlerbereinigt und es wurden auch keine fehlerhaften Gerät verkauft.

Der Arbeitsspeicher wurde mit 8GB DDR3 auf die maximal mögliche Ausbaustufe gesetzt, mehr ist technisch nicht möglich - und nicht notwendig. Die Windows 7 Professional 64-Bit Lizenz erlaubt denn auch die Ausnutzung aller Ressourcen über die 3GB RAM Grenze hinweg. Im Verhältnis dazu erscheinen die Display-Auflösung und der Speicherplatz geradezu winzigst: Die 128GB SSD ist zwar unempfindlich gegen Stöße, mehr Platz wäre mir aber lieber und eine Auflösung 1366 x 768 Pixeln kenne ich schon von 11 Zoll Netbooks.

Unspektakulär ist auch die Hybrid-Grafikeinheit: Der AMD Radeon HD 6630M ist ein solider Mittelklasse Chip, der aktuelle Spiele in mittlerer Auflösung flüssig darstellen sollte und sich bei Officeanwendungen abschaltet, um der stromsparenderen Intel Grafikkarte die Arbeit zu überlassen. Sony, als Multimedia-Spezialist, erlaubt dem Nutzer nicht nur den Genuss von Blue-Ray Discs mit integriertem DVD-Brenner, sondern nutzt seinen Exmor-Chip auch in der HD-Webcam. Die Konnektiviät läßt keine Wünsche offen: 3G-Modem, n-WLAN, Bluetooth 2.1, 2x USB plus 1x USB 3.0, HDMI, VGA-Out, Fingerabdrucksensor, Kartenleser und ein Anschluss für eine Dockingstation.

Im Stromsparmodus soll dem Sony Vaio VPC SB1A9E eine Batterieladung bis zu 7 Stunden lang reichen, mit einem Zusatzakku zum Unterschnallen gar bis zu 14 Stunden. Leider hat die ganze Sache einen Haken, das Gerät kostet mehr als es wiegt: Nur 1,75 kg bringt das Magnesium-Arbeitstier auf die Waage und soll laut einem niederländischen Online-Händler fast 1900 Euro kosten.

Zwar ist das Gerät vollgestopft mit Technik: Umgebungslichtsensor, Hintergrund-beleuchtete Tastatur, 50% schnellerem Start und Instant-WebAccess, doch bei diesem Preis erwarte ich eine höhere Auflösung und, naja, eine konventionelle HDD mit mehr Platz. Das liegt vielleicht daran, dass ich nicht die Zielgruppe bin: Mein täglich transportiertes, in Angst vor einem Dieb lebendes Arbeitstier, sollte zwar robust, aber auch erschwinglich sein, sonst genehmigt meine Finanzministerin den Kauf nicht - ob ich mich wohl mit einem pink-farbenen Gerät blicken lassen kann?

Hier list man die offizielle Pressemitteilung des Sony Vaio VPC SB1A9E .

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