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11.05.10

Sony Vaio P: Details zum Mini-Notebook

Sony Vaio P - Netbook für die Westentasche (Bild: Sony)

Klein, kleiner, Sony Vaio P. Das Notebook von Sony kommt auf den Markt.

Sony ist auf dem Netbookmarkt nur halbherzig vertreten. Das Sony Vaio W ist zwar nicht schlecht, aber es kostet auch ein wenig mehr als die Konkurrenz. Das ist bei den Notebooks nicht anders, denn Sony lässt sich seinen guten Namen teuer bezahlen. Das Sony Vaio P macht da keine Ausnahme, aber während andere Hersteller auf die neuste Technik setzen, überrascht Sony mit einem alten Prozessor.

Sony hat dem Vaio P nur einen Atom 7540 spendiert. Klingt nett, vor allem wenn man 1.8 GHz liest, aber die CPU ist nicht mehr taufrisch und hat auch keinen eingebauten Grafikchip. Dazu kommt, dass der Stromverbrauch bei Z54o deutlich höher liegt, als bei den neuen Atoms der neuen Generation. Der verbaute Grafikchip (GMA 500) reißt einen auch nicht vom Hocker. Selbst 720p Videos dürften nicht vernünftig laufen.

Das ist schade, hat Sony dem 8 Zoll Notebook doch eine sehr hochauflösendes Display spendiert. Immerhin werden 1600 x 768 Pixel angezeigt, was schon erstaunlich ist. Weil bei der Auflösung das Lesen schon mal nervig sein kann, gibt es einem Schalter mit dem man die Auflösung auf 1200 x 600 Pixel runterschrauben kann. Das Gerät hat auch einen Lagesensor für das Display, so dass man auch "seitwärts" lesen kann.

In Sachen Konnektivität gibt Sony richtig Gas. WLAN, UMTS, Bluetooth und GPS sind im Vaio P verbaut. Das lässt wenig Wünsche offen. Da der Rechner sehr kompakt ist (45 x 19,8 x 120 mm) und mit 630 Gramm sehr leicht ist, scheint es ein praktischer Begleiter zu sein. Der Akku soll 5 Stunden durchhalten.

Wäre da nicht der Preis. Sony hätte gerne 899 Euro für das Sony Vaio P, das es aber in magereren Versionen auch für deutlich weniger gibt.

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