07.08.08

Sony Ericsson T700 : Im Gedenken ans T610

Das Sony Ericsson T700: Nein, es ist das links.

Sony Ericsson scheint mit dem T700 an glorreiche Tage des Erfolges, genau genommen an das T610 aus der grauen Handy-Steinzeit von 2003 erinnern zu wollen.

Nein, das haben wir uns nicht selber aus den Fingern gesogen, der Spruch stammt von der Deutschen PR-Agentur von Sony Ericsson: Das brandneue T700 soll an das T610 (und wohl dessen Vorgänger, Ericssons T61i) erinnern, aber ein bisschen modernere Technik mitbringen.

Damit auch niemandem dieser wichtige Schritt in der Handygeschichte entgeht, haben wir in der Bildgalerie zum vergleich auch ein T610 eingefügt - wer weiss denn schon noch, wie das mal ausgehesen hat. Wobei:

 

Das Handy mit Format besticht durch sein Understatement und die gebürstete Aluminium-Oberfläche und steht damit seinem Vorbild T610 in nichts nach.

Hach - Understatement. Das besteht wohl darin, dass im Pressetext zum 280 Euro teuren T700 der zweite Absatz dem "Spiegel für das perfekte Selbstporträt" gewidmet ist - inklusive Zwischentitel?

Naja, so gesehen - wenn der Vorgänger aus der Steinzeit zum Vorbild wird, dann dürfte der Retro-Trend in mehr als nur dem Äusseren begründet sein. Vielleicht in einem Handy, das nur zum Telefonieren dient und sonst gar nichts? Leider nein:

Neben der 3.2 Megapixel-Kamera und Quadband, UMTS und HSDPA scheint das T700 in der Tat neben dem durchaus ansprechenden Design nichts zu bieten, was die Evolution des Mobiltelefons zum Allround-Computer inzwischen sonst so hervorgebracht hat.

Ausser den beiden integrierten Lautsprechern zur Belästigung Beschallung der Mitfahrer im öffentlichen Verkehr, womit der etwas riskante Ansatz des barebone-Handys Lügen gestraft ist.

Sony Ericsson Deutschland

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