06.03.09

Sony CyberShot DSC-HX1: Weniger ist manchmal mehr

Sony CyberShot DSC-HX1 - 9 MP und neuer Zoom

Mit der Sony CyberShot DSC-HX1 zeigt der japanische Hersteller eine neue Superzoomkamera. Vom Pixelrennen hat man sich nur zum Teil verabschiedet.

Wir hatten es hier schon mehrfach thematisiert, dass es wenig Sinn macht auf einen winzigen Chip möglichst viele Pixel packen. Das liest sich zwar alles immer sehr, besonders wenn man die theoretische Ausdruckgröße eines Bildes sieht. Doch Sinn macht das nur, wenn man wirklich perfektes Licht hat und die ISO Zahl nicht über 100 drückt. Mehr zu den technischen Hintergründen findet man auch bei 6mpixel.org. Sony hat jetzt beim neuen Spitzenmodell von einer massiven Pixelerhöhung Abstand genommen:

Satt

Dennoch gibt es 9.1 Megapixel, was mehr ist als bei der H9 (8.1) und bei der hier vorgestellen Sony DSC H10(ebenfalls 8.1 MP). Macht das Sinn? Schon bei der H9 beklagten sich einige User über den "Wasserfarbeneffekt", also eine sehr starke Verwischung von Farben mit Artefakten. Das hängt mit der gewählten Stärke der Rauschunterdrückung zusammen, die von Sony voreingestellt war.

Da man mit Pixeln keine Kameras mehr verkauft, verlegen sich die Herseller auf die Verbesserung der Bedienung. Die HX1 hat einen Panorama-Assistenten, der es einem erlaubt eine Panorama-Aufnahme in einem Zug zu machen. Offenbar reicht es, wenn man das Programm wählt und langsam schwenkt. Mit der Serienbildfunktion macht die Kamera dann eine Aufnahme, die sofort zusammen gefügt wird.

Dazu gibt es 1080p HD Videos und das Objektiv hat Sony auch verbessert. Der Zoom reicht jetzt von 28 bis 560mm Brennweite. Das ist im oberen Bereich etwas weniger als die Konkurrenz bietet, dafür soll die Kamera, laut Sony, jetzt auch bei schlechtem Licht halbwegs rauschfreie Fotos machen.

Die HX1 wird im April auf den Markt kommen, und um die 500 kosten.

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