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13.02.14

The Bottled Walkman: Sony verkauft wasserfesten Walkman in gefüllter Trinkflasche

The Bottled Walkman. Bilder: Sony, DraftFCB

Sony mausert sich immer mehr zum Anbieter wasserfester Gadgets. Um das nun zu unterstreichen, verkaufen die Japaner in Neuseeland einen Walkman in einer gefüllten Wasserflasche.

 

Eins lernt man als Kind recht früh: Elektronik und Wasser verhält sich wie Maus und Katze – besser nicht zusammenbringen. Sony ist allerdings zuletzt immer mehr bestrebt, dieses Trauma mit wasserfesten Elektronik-Artikeln aufzuheben, etwa mit den neuesten Xperia-Smartphones und Tablets oder dem wasserfesten Walkman der W-Serie. Diesen verkauft der Hersteller in Neuseeland nun testweise in einem Getränkeautomaten - in einer gefüllten Wasserflasche. Ziel soll es sein, Kunden beim Kauf den Beweis für die Schwimmtauglichkeit gleich mitzuliefern.

Die Bilder entstammen einer Werbeaktion, die Sony in Neuseeland zusammen mit der Agentur DraftFCB umgesetzt und in einem Video demonstriert hat:

www.youtube.com/watch

Der Grund für die ungewöhnliche Aktion ist offenbar, dass die Kunden bislang zu wenig auf das Produkt aufmerksam geworden waren. Sonys Idee ist es, dass Sportler mit der Walkman der W-Serie auch beim Schwimmen Musik hören können. Ob das nun etwas für jeden Schwimmer ist und ob der Sound unter Wasser noch besonders gut ist, liegt im Ohr des Zuhörers. Sony könnte zu wenig von diesen Geräten verkauft haben, die knapp unter 100 Euro kosten. Deswegen nun wohl diese ungewöhnliche Aktion.

Den NWZ-W270 hatte Sony erstmals vor gut einem Jahr auf der CES in Las Vegas vorgestellt. In Deutschland ist die angepasste Version NWZ-W273 für knapp 80 Euro bei Amazon erhältlich. Für einen besseren Klang unter Wasser als In-Ear-Buds eignet sich laut dem Hersteller Finis übrigens die Knochenleitung. Eine Alternative zu Sonys Walkman wäre demnach der "Neptune", der allerdings bei Amazon knapp 80 Euro bei Amazon erhältlich.

Die Werbeaktion zumindest macht in unseren Augen Sinn: Warum nicht gleich entsprechende Automaten direkt im Schwimmbad aufstellen oder staubfeste Kameras in einer Kiste voller Sand verkaufen? Interessierte Verbraucher wüssten sofort, was Sache ist.

Gefunden auf VendingTimes.com.

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