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15.10.11

Sonoro cuboGo im Test: Design-Radio made in Germany

Sonoro cuboGo (Bilder: Frank Müller)

Das mobile und spritzwassergeschützte Radio cuboGo vom Kölner Unternehmen Sonoro haben wir vor kurzem hier vorgestellt. Jetzt konnten wir das Radio to go auf seine Alltagstauglichkeit testen.

 

Es ist doch immer wieder schön, wenn ein etablierter Alltagsgegenstand wie das Radio, über dessen Design und Funktionalität scheinbar Konsens herrscht, neu erfunden wird. Sonoro hat den musikalischen Begleiter cuboGo so gestaltet, dass man ihn problemlos in jeden Raum mitnehmen kann und nach ihm greift, ohne gross nachzudenken.

Die farbige Silikonhülle (bei unserem Testgerät ein leuchtendes Grün) fasst sich angenehm weich an und ist sehr griffig, für zusätzlichen Halt beim Tragen sorgen die beiden Mulden an der Seite.

Diese Mulden halten ausserdem die Hülle fest und verhindern, dass sie sich versehentlich vom Radio löst. Nur wenn man die Griffmulden oben etwas eindrückt, kann man die Hülle langsam vom eigentlichen Radio schieben, um sie gegen eine andere auszutauschen.

 

Im Fuss verbirgt sich das Wählrad für die Senderwahl, das angenehm untersetzt ist und eine sehr präzise Einstellung erlaubt. Speichertasten gibt es nicht, man muss sich die Frequenz seiner Lieblingssender schon merken (oder mit einem Stift markieren). Aber meist hört man ja doch nur einen Sender und weicht vielleicht auf eine Alternative aus, wenn dort gerade nichts läuft. Die Teleskopantenne kann man getrost eingeschoben lassen, nur bei ganz schwachen Sendern musste ich sie im Test ausziehen.

An der Rückseite findet sich die 3,5-mm-Buchse und der Umschalter, um einen MP3-Player an das Sonoro cuboGo anzuschliessen. Oben gibt es dann noch den Lautstärkeregler, der auch als Ein- und Ausschalter fungiert. Das war’s, einen Klangregler hat das cuboGo nicht, der Klang ist, wie er ist. Und er ist gut, auch ohne zusätzliche Regler. Nicht unbedingt etwas für Bassfanatiker, aber klar, sauber und laut.

Der interne NiMH-Akku mit 7,2 V Spannung und 2200 mAh Kapazität liefert genug Energie für bis zu 20 Stunden Betrieb und ist innerhalb von 5 Stunden voll geladen. Beim ersten Mal sollte man den cuboGo ausnahmsweise 24 Stunden am Netz lassen.

Mehr Infos über das cuboGo gibt es auf der Website von Sonoro. Bei Amazon kostet das Designer-Radio von Sonoro EUR 149, das ist ganz schön stramm für ein Radio (auch wenn es ja als mobile Anlage für einen MP3-Player dient), aber das Sonoro cuboGo ist auch ein Gerät, das sich von der Masse abhebt.

Gut gestaltet und sauber konstruiert, klingt es ausgezeichnet und macht bei jedem Einschalten Spass. Und wenn man sich an der Farbe wirklich einmal satt gesehen haben sollte, holt man sich für EUR 19,95 eine andere Hülle und tauscht sie in wenigen Sekunden aus.

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