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24.05.12

Kamera-Konzept: Socialmatic, die Instagram-Kamera

So könnte die Instagram-Kamera Socialmatic aussehen.

2012 wird wirklich ein tolles Jahr für Instagram: 50 Millionen Nutzer, der Aufkauf durch Facebook und eine Auszeichnung durch den Web-Oscar "Webby Adward". Und nun kann man den Fotodienst vielleicht auch schon bald mit einer eigens dafür konzipierten Kamera nutzen.

So könnte die Instagram-Kamera Socialmatic aussehen.Socialmatic heißt das neueste Projekt des italienischen Designers Antonio De Rosa. Socialmatic soll eine Kamera werden, die Instagram an eine digitale Sofortbildkamera anbindet. Kein Umweg mehr über Smartphones, Computer oder Drucker: Die Instagram Socialmatic Kamera soll alles in einem bieten.

Das Konzept klingt interessant: Der Kamerabody ist schmal und erinnert durch die Seiteneinfassung ein wenig an ein quadratisches iPhone. An der Front gibt es gleich zwei Kameralinsen: eine für die normalen Aufnahmen, die zweite dient für einen 3D-Effekt und kann QR-Codes auslesen. LED-Blitzlicht und optischer Zoom sind wie bei den meisten Digitalkameras an Bord. Die eigentliche Bedienung erfolgt über den rückseitigen 4:3 Touchscreen, dort findet sich auch die für Instagram so typische Weiterbearbeitung mit Filter-, Effekt- und Rahmen-Optionen.

Was braucht eine Kamera noch? Diese hat auf jeden Fall einen eingebauten Drucker, um die Bilder wie bei der guten alten Polaroidkamera gleich auf Fotopapier verfügbar zu machen.

Und damit die Instagram-Kamera darüber hinaus jederzeit an Facebook angebunden werden kann, gibt es WLAN und Bluetooth für die Datenübertragung. Der Preis der Socialmatic Kamera soll später auf jeden Fall unter 350 US-Dollar (umgerechnet rund 275 Euro) liegen.

Über die Crowdfunding-Seite Indiegogo sucht De Rosa Finanziers, doch bisher sind nur 4.400 US-Dollar der benötigten 50.000 US-Dollar für die Startfinanzierung zusammen gekommen. Hier findet ihr alle Informationen zur Socialmatic auf Indiegogo.

Ein Unterschied zu ähnlichen Projekten, die wir hier auf neuerdings.com bereits vorgestellt haben, ist dabei wichtig: Sonst kann man oftmals das fertige Produkt zu einem Discountpreis vorbestellen und finanziert auf diese Weise das Vorhaben. In diesem Fall verspricht der Designer allen Geldgebern hingegen lediglich einen "massiven Discount" auf den späteren Verkaufspreis. Zu beachten ist auch: Es gibt offenbar keinen funktionierenden Prototypen, sondern nur die Designentwürfe und das Konzeptvideo.

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