11.07.14

Smart Card: Etwas größer als eine Kreditkarte, aber mobile Festplatte, Kartenleser und Reserveakku in einem

SmartCard

Wer seine Daten immer dabei haben und ständig auf Empfang sein will, der schleppt vieles mit: tragbare Festplatte, Reserveakku und vielleicht noch einen Kartenleser. Erfinder Gene Aikens will das alles in einem kompakten, kleinen Gerät anbieten, die sogar in die Geldbörse passt: die Smart Card.

 

Vor wenigen Tagen haben wir euch bereits einen mobilen Fastalleskönner vorgestellt: die Kingston MobileLite Wireless G2, eine Kombination aus Reserveakku, mobilem Router und Kartenleser in einer nicht sonderlich großen Box. In eine ganz ähnliche Richtung geht nun die Smart Card von Gene Aikens.

Die kombiniert einen Reserveakku mit einer tragbaren Festplatte, einem Micro-SD-Kartenleser, einer Taschenlampe, einer GPS-Funktion, einer Batterieanzeige und einem Notfall-Knopf, der im Ernstfall die Rettungsdienste alarmieren kann. Das beste daran: Die Karte soll so dünn und schlank sein, dass sie problemlos in ein Portemonnaie passt.

 

Aufladen kann die Smart Card laut dem Hersteller namens The Power Company alles, was sich am mitgelieferten USB-3.0-Kabel mit Micro-USB-Stecker anschließen lässt, auch zum Beispiel eine E-Zigarette oder eine Videokamera. Für unterschiedliche Stecker wie einen Lightning-Anschluss am iPhone ab der Version 5 gibt es einen Aufsatz.

Die Taschenlampe kann auch als Nachtlicht verwendet werden, die integrierte Festplatte wird in Speichergrößen von 8 bis 128 GB angeboten. Ferner liest die Smart Card Micro-SD-Karten. Die angebotene Notruffunktion setzt ebenso wie der GPS-Tracker ein kabellos verbundenes Smartphone voraus. Durch die Verbindung über Bluetooth 4.0 kann die Smart Card auch als Diebstahlschutz verwendet werden. Auf dem verbundenen Telefon lässt sich hier eine gewünschte Reichweite einschalten, bevor es einen Alarm gibt.

 

Ein wenig suchen musste ich, bevor ich eine Information über die angegebene Lademenge des Reserveakkus fand: Das sind 1.600 mAh, dürfte also nicht ausreichen, um die meisten heutigen Smartphones komplett zu laden. Leider schweigt sich The Power Company auch darüber aus, welche Maße die Smart Card denn nun genau hat. Es sieht in etwa so aus, als sei sie ebenso hoch und breit wie eine Kreditkarte, aber natürlich deutlich tiefer. Wie tief genau, verrät der Hersteller aber nicht.

Und was außerdem fehlt: ein echtes Foto, das beweist, dass es die Smart Card auch wirklich gibt. Alle verwendeten Illustrationen zeigen Renderings, angeblich soll es die fertige Version aber schon im Oktober in einer Plastik- und einer Aluminium-Version geben. Etwas mehr Vertrauen verschafft vielleicht das Porträtvideo von Gene Aikens, sowie seine rege Aktivität in den Kommentaren zum Projekt. Und natürlich gibt es ein witziges Projektvideo zur Smart Card:

www.youtube.com/watch

Wer Aikens vertraut und so eine Smart Card wirklich möchte, der kann sie im Shop der Herstellers oder noch bis zum 14. August auf der Indiegogo-Seite zum Projekt vorbestellen. Die einfachste Ausführung aus Plastik und mit 8 GB Speicher kostet samt Lieferung umgerechnet 36 Euro, die teuerste Version wäre die aus Aluminium mit 128 GB für 102 Euro. Ich selbst würde aber in diesem Falle lieber erst einmal mit eigenen Augen sehen, wie die Smart Card in Wirklichkeit funktioniert, bevor ich mein Geld quer über den Atlantik schicke.

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