27.04.08

Skype Java-Client mobil im Test: Überraschend intuitiv, aber beta

Skype-Clients gab es bisher primär für PCs und Smartphones. Jetzt gibt es Skype auch mobil für diverse Java-fähige Handys.

Dank Java-Portierung habe ich mittlerweile einige Zeitverbrennungstools auf meinem Sony Ericsson-Handy. Twitter und IRC habe ich, und jetzt kann ich mir endlich auch mein heißgeliebtes Skype aufs Handy spielen. Bisher gab es Skype nur für Smartphones. Ganz frisch hat Skype jetzt Java-Clients für Samsung-, Nokia- Moto Razr- und Sony Ericsson-Handys veröffentlicht.

Das musste ich eben natürlich erstmal ausprobieren. Mein aktuelles Modell ist ein Sony Ericsson w800i, für das es bei Skype allerdings keinen eigenen Client gibt. Im Hinterkopf hatte ich allerdings die Tatsache, dass sich die Firmware des K800i und des w800i relativ ähnlich sind. Und was soll ich sagen: Es klappt! Allerdings mit einigen Abstrichen. In der Kontaktlistenansicht fehlen einige der eigentlichen Online-Kontakte, außerdem werden nicht alle umbenannten Kontakte korrekt erfasst. An ersterem Problem arbeitet man schon, für das zweite habe ich noch keine passende Antwort gefunden. Ansonsten zeigt sich Skype Mobile durchaus intuitiv, schon nach kurzer Zeit weiß ich, wo ich welche Funktionen finde.

Die Richtwerte für den Datendurchsatz klingen auch durchaus vielversprechend. Skype selbst hat folgende Rechnung aufgestellt: Jemand mit 20 Kontakten, der jeden Tag eine Stunde mit dem Client online ist, 10 Minuten IMs schickt und 20 Minuten damit telefoniert, verbraucht pro Monat rund 1MB Daten. Tönt gut, man wird sehen, wie viel das am Ende wirklich ist. Wer eine SkypeOut-Nummer hat, kann natürlich auch kostengünstig Kontakte in aller Welt erreichen, ohne teure Handytarife nutzen zu müssen - solang der Datenverkehr billiger ist.

Der Client ist noch in der Beta-Phase, hat aber gute Chancen, bald auch einen offiziellen Release zu bekommen.

[Skype via Gizmodo]

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