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25.09.10

Sigma SD1: DSLR mit 46 Megapixeln

Sigma SD1

Gleich 46 Megapixel leistet die neue Sigma SD1, obwohl sie nur einen APS-C-Sensor hat.

Das Megapixelrennen ist zwar noch nicht offiziell für beendet erklärt worden, aber im Grunde haben sich die Hersteller von Kameras mit APS-C Sensoren auf Zahlen zwischen 12 und 16 MP eingependelt. Groß sind die Unterschiede bei der Auflösung in diesem Bereich also nicht. Um so erstaunlicher wirkt da die Ankündigung von Sigma, gleich 46 MP aus einem kleinen APS-C-Chip heraus zu prügeln. Das geht mit einem von Sigma bekannten und durchaus interessanten Trick:

Sigma verwendet einen Sensor von Faveon, der aus drei Lagen besteht. Diese unterschiedlichen Lagen filtern das Licht nach den Farben Rot, Grün und Blau, also wird jede Farbe von einer anderen Lage auf dem Sensor aufgenommen. So können die Lichtwellen auf der gesamten Fläche des Sensors aufgenommen werden. Bei herkömmlichen Sensoren liegen die Pixel für die jeweiligen Farben nebeneinander, teilen sich also die gesamte Sensorenfläche.

Laut Sigma soll die Foveon-Technik dafür sorgen, dass die Farben besser und das Bild insgesamt schärfer werden. Wie sich die Technik bei der hohen Pixelzahl dann auf das Bildrauschen auswirkt, wird man aber sehen müssen. Der Sigma fehlt eine Live-View-Variante auf dem Display, was eventuell mit dem neuen Sensor zusammenhängt. Die Kamera ist gegen Spritzwasser geschützt und verfügt über 11 Kreuzsensoren für den Autofokus.

Weitere Informationen hat es von Sigma noch nicht gegeben, auch fehlen noch Angaben zum Preis und ab wann die Kamera zu haben sein wird.

Microsite der Sigma SD1.

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