30.03.11

Sigma DP2x: Teure Kompakte mit Foveon-Sensor

Sigma DP2x - Interessanter Sensor mit hoher Auflösung (Bild: Sigma)

Die Sigma DP2x hat ein Objektiv mit einer festen Brennweite und einen großen Sensor für optimale Bildqualität.

Sigma ist eine der Firmen, die man eher am Rande wahrnimmt, wenn man keine Spiegelreflexkamera besitzt. Dabei ist der japanische Hersteller vor allem für seine Objektive bekannt, die sich an verschiedene Systeme anschließen lassen. Sigma stellt seit 2002 selber Kameras her, dies aber eher nur für einen kleinen Marktbereich. Seit 2008 versucht man sich auch im Segment der Kompaktkameras. Die DP2 fand vor allem wegen ihres großen Sensors durchaus Kunden, und die nun vorgestellte DP2x soll den Trend fortsetzen. Sigma hat die Größe des Sensors bei 20,7x13,8mm belassen. Was fast so groß ist wie ein APS-C Sensor, wie er in den meisten Consumer-DSLRs eingebaut ist. Dazu kommt, dass der Foveon 3-Sensor die Grundfarben einzeln mit jeweils 2688 x 1792 Pixeln erkennt, während herkömmliche Sensoren sich die Pixelzahl in den Grundfarben aufteilen. Rechnerisch ergibt sich so eine Auflösung von 14.5 MP, tatsächlich verbleibt die maximale Bildgröße aber bei den 2688 x 1792 Pixeln, was ungefähr 4.8 Megapixeln entspricht. Das sind durchaus genug Megapixel - wenn dafür die Qualität stimmt.

Die neue Kompaktkamera von Sigma verfügt nur über ein Objektiv mit fester Brennweite im Kleinbildäquivalent von 41mm, das eine Blende von F2.8 hat. Zusammen mit dem großen Sensor sollten also selten Lichtprobleme auftauchen. Allerdings werden die meisten Konsumenten wohl kaum eine Kamera mit einer festen Brennweite haben wollen. Die DPX2 richtet sich auch eher an Profis, die eine schnelle und robuste Zweitkamera rauchen.

Der Preis der neuen Sigma ist dann auch etwas höher als man erwarten würde. Die Kamera soll in 2. Quartal auf den Markt kommen und 799 Euro kosten.

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