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07.12.08

Short News: Eine Milliarde Mäuse

Ein Klassiker auf dem Weg zur Milliarde: Logitech Mouse C7 (Bild: Logitech)

In dieser Woche liefert Logitech nach eigenen Angaben die eine Millardste Maus aus (das ist eine zehnstellige Zahl). Meine erste Maus am PC war der Klassiker von Logitech mit den drei Tasten.

So wie das Knackfroschgefühl der früheren IBM-Tastaturen bleibt auch das Microschalter-Feeling der ersten Pfeilschiebereien unter Windows 2.0 und Word 4.0 unvergessen. Nach Ergonomie fragte damals keiner, aber heute ja auch nicht mehr. Die Maus hatte eine dritte Taste und ließ sich besser bedienen als die von Microsoft, die damals noch nur über zwei schwammige Gummiknöpfe verfügte. Logitech jedenfalls produzierte locker weiter und konnte am 3. Dezember diesen Jahres die Milliardste Maus vermelden.

Um Mäuse geht es auch bei Fonic, nämlich um die, die man sparen kann. Wer sich von dem sympathischen Herrn mit der komischen Aussprache einen Surfstick verkaufen ließ, dem packt er ihn auch direkt liebevoll in Geschenkpapier ein. Also ob er selbst das Papier faltet, wissen wir nicht, auf jeden Fall spart es ein paar Euro und die Mühe.

Ein besonderes Geschenk hat Wacom für Eigner seines "Bamboo" Tabletts: Die Schriftenerkennung "Scribe", die geschriebene Buchstaben in bearbeitbaren Text umwandelt, ist kostenlos herunterladbar . Wacom sprach zwar davon, man müsse für den Download seine Seriennummer eingeben, doch bei einem Testanlauf ließ es sich auch so holen.

Auf sein Geld nicht verzichten muss in Zukunft, wer eine Sache schon einmal benutzt hat und sie dann umtauscht. Wie der Bundesgerichtshof entschied, kann beim "Verbrauchsgüterkauf" (§ 474 Abs. 1 Satz 1 BGB) der Verkäufer von dem Verbraucher im Falle der Ersatzlieferung für eine mangelhafte Ware keinen "Wertersatz" für die Nutzung der Ware liefern, auch wenn im Gesetz etwas anderes steht (§ 439 Abs. 4, § 346 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB) [via Deubner Verlag ].

Auf sein Geld aufpassen sollte man allerdings, wenn man ungefragt Teile von Musikstücken für eigene Kreationen "samplet". Denn schon wenige Sekunden unterliegen dem Urheberrecht des ursprünglichen Schöpfers. Also statt "gut geklaut ist halb gebaut" lieber selber kreativ werden [via Deubner Verlag ].

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