07.08.08

Shapeways: 3D-Drucke für Jedermann

Shapeways

Mit Shapeways kommt die Technologie der "3D-Drucke" via Internetdienst in den Haushalt. Damit lassen sich dreidimensionale Objekte per Fernbestellung "ausdrucken".

 

Es ist ein bisschen wie in einem Science-Fiction-Film: Auf Knopfdruck steigen aus einer Wanne mit einer klebrigen Flüssigkeit allerhand materialisierte gegenstände auf. In der Realität sieht das anders aus: Mit speziellen "Druckern", die aus schnell härtendem Material dreidimensionale Objekte erstellen oder mit Fräsen, die aus Kunststoff Objekte herausschneiden, lassen sich am PC kreierte Objekte materialisieren. Leider ist die Technologie bis jetzt der Industrie vorbehalten. Doch der neue Dienst Shapeways bringt Abhilfe - für erstaunlich moderate Gebühren.

Über 10.000 Euro mussten Privatpersonen bisher ausgeben, um in den Genuss von 3D-Drucken zu kommen. So viel kostet momentan ein Einsteiger-Drucker, und für Menschen ohne viel Aktien-Glück dürfte solch eine Anschaffung unbezahlbar sein. Via Internet lassen sich jetzt aber Objekte vom Dienst Shapeways ausdrucken. Dafür muss das Modell in einem speziellen 3D-Format zum Dienst hochgeladen werden, und zehn Tage später liegt das haptische Modell im Briefkasten.

Ein Ausdruck kostet bei maximal 40 Kubikzentimeter Volumen und abhängig vom gewählten Material zwischen 60 und 100 Euro - die selber gestalteten Aschenbecher als Familienweihnachtsgeschenk wird man damit also eher nicht in Serie herstellen lassen. Bestellungen sind in der momentanen Beta-Phase direkt bei shapeways aufzugeben. Neben statischen Modellen sind auch bewegliche Teile möglich. Also vielleicht der Liebsten zum nächsten Jahrestag sich selbst als 3D-Ausdruck schenken? Ist doch besser als diese elenden lächelnden Bilder...

Shapeways.com 3D-Druckdienst

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