Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

28.05.15

SensorWake: Sich mit leckeren Gerüchen wecken lassen

Mehr als ein Wecker. (Foto: SensorWake)

Das hat uns gerade noch gefehlt: Statt nervige Geräusche versprüht der Wecker der Zukunft appetitliche Gerüche. diese sollen uns wach machen – ganz ohne Lärm.

Mehr als ein Wecker. (Foto: SensorWake) Mehr als ein Wecker. (Foto: SensorWake)

Beschäftigt man sich ein klein wenig mit der Idee von SensorWake, möchte man diesen Wecker irgendwie schon gerne mal ausprobieren. Denn: Ob es wirklich klappt, sich mit dem Duft nach Espresso oder Croissants wecken zu lassen?

 

Funktionsweise

SensorWake gehörte zu einen der beliebtesten Erfindungen auf der 2014er Google Science Fair – so heißt es jedenfalls von den Schöpfern der Idee, speziell vom 18-jährigen Erfinder Guillaume Rolland. Auf den ersten Blick handelt es sich tatsächlich um einen regulären, recht klobigen und Würfel-förmigen Wecker, der auf dem Nachttisch Platz finden soll. Auch zeigt dieser die Uhrzeit an und kann so eingestellt werden, dass er den Besitzer weckt. Doch statt Lärm, Musik und Melodien versprüht das Gerät verschiedene Düfte, die die schlafende Person wahrnehmen und zum Erwachen bewegen soll.

Spezielle Kapseln werden in den Wecker gesteckt, jede soll rund 60 Tage lang halten, bevor sie durch eine neue ersetzt werden muss. Durch ein extra entwickeltes Sprühsystem sollen Menschen innerhalb von weniger als zwei Minuten geweckt werden können. Und sollte das mal nicht klappen, zum Beispiel bei Schnupfen, dann legt nach drei Minuten der normale Wecker los. Man betont ferner, dass die Düfte nicht gesundheitsgefährend seien, biologisch abbaubar sind und internationale Richtlinien einhalten – selbstverständlich.

Die Qual der Wahl

Und was gibt’s so auf die Nase? Zur Wahl stehen unter anderem Espresso, Hot Croissant, Pfirsich, Erdbeere, Dschungel, Meer, Tee, Schokolade, Ingwer, Pfefferminze und – exklusiv für Kickstarter-Unterstützer – sogar der Duft von Geld und Ebenholz.

Ja, Kickstarter. Mal wieder. Und irgendwie auch nicht überraschend. 50.000 US-Dollar möchte man einnehmen, dann soll mit der Fertigstellung des Produktes begonnen werden. Das könnte bis zum Ablauf der Finanzierungsphase klappen, obwohl ein Wecker 80 Euro (mit zwei Düften) kosten soll. Im November 2015 wird im besten Fall mit der Auslieferung begonnen.

Große Auswahl. (Foto: SensorWake)

Sollte SensorWake ankommen, hätten die Macher sicherlich eine attraktive Geschäftsidee, schließlich benötigen Besitzer regelmäßig neue Kapseln; gewiss gerne mit neuen Aromen, damit es nicht zu schnell langweilig wird. Persönlich bin ich schon neugierig, nur ob ich lange daran Freude hätte?

Weitere Details gibt's auf der offiziellen Webseite.

Schlagworte zu diesem Artikel

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer