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10.01.14

Sen.se Mother: Deine Mutter gibt es jetzt als Gadget

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Eine Entwicklung, die nicht mehr aufzuhalten ist, nennt sich Smart-Home. Sen.se Mother ist eines dieser Gadgets, die in diese Kategorie fallen. Damit lassen sich Statistiken rund um den eigenen Haushalt und die eigene Familie sammeln und auswerten.

Mother mit den vier Motion Cookies

Beabsichtigt emotional bewirbt die Webseite von Sen.se das neue kleine Gadget mit dem Namen Mother - Englisch für "Mutter". Der grinsende Kegel soll dabei die Bedürfnisse der Familie im Auge behalten, eben eine Mutter in Gadgetform. Es soll die Temperatur im Haushalt messen, darauf achten dass die Familie auch ihre Zähne putzt und überprüfen ob jeder genug trinkt. Aber wie ist das möglich? Mit verschiedenen Sensoren – den so genannten Motion Cookies, die man an bestimmten Gegenständen anbringt – lassen sich Tätigkeiten überwachen.

 

Diese Informationen werden dann an den Kegel gesendet und können über eine App ausgewertet werden. Bringt man zum Beispiel einen dieser Motion Cookies am Rucksack des Kindes an, kann man überprüfen, wann es aus der Schule nach Hause kommt. Möchte man zum Beispiel nicht, dass ein Gegenstand von jemandem weg- oder mitgenommen wird, befestigt man einfach einen der Cookies daran und lässt sich über die App warnen, wenn sich dieser Gegenstand bewegt.

Als weitere Beispiele führt der Hersteller folgende Szenarien auf: Schlafüberwachung und Pflanzenpflege. So lässt sich das Motion Cookie auch dazu verwenden zu überprüfen, ob man unruhig schläft. Dies lässt sich über die App dokumentieren und auswerten. Bei den so genannten Schlafphasenweckern ist diese Dokumentation des Schlafes in den letzten Jahren in Mode gekommen. Wird ein Cookie an einer Gießkanne befestigt, lässt sich überprüfen, ob man regelmäßig seine Pflanzen gegossen hat. Die Pflanzen werden es danken.

Mother lässt sich über die Webseite bereits vorbestellen. Für 199 Euro bekommt man sowohl den Mutter-Kegel als auch vier Motion Cookies. Gadgets wie diese sollen das Leben vereinfachen. Ob man hierfür allerdings fast 200 Euro ausgeben möchte, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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