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17.06.07

Segway für Arme

Die Eidgenossen kennen ihn schon länger, jetzt soll er offenbar international vermarktet werden: Der "Easy-Glider", ein Zugtraktor für Stehpassagiere oder Skateboarder.

So geht's: Kaum schafft man es mal so richtig in die Medien, liegt auch schon der eigene Webserver flach: Nachdem Engadget über das neue Schweizer Mobilitäts-Zugpferd "Easy-Glider" berichtet hat, ist die Webseite der Schweizer Firma nicht mehr zu erreichen. Ich jedenfalls komm nicht mehr drauf.

Jedenfalls freuen sich die Geekboys vom Gadgetblog auf das Gerät und bilden freundlicherweise auch gleich die Version mit dem Rettungskreuz ab (in den USA ist das weisse Kreuz auf rotem Grund nicht als Landeswappen, sondern als Erste-Hilfe-Markierung bekannt).

Die Elektro-Zugmaschine mit angehängter Stehplattform (Hacker dürfen sich natürlich auch einen Sattel basteln) ist bisher für knapp unter 1500 Franken (weniger als 1000 Euro) verkauft worden und soll, wie die Schweizer Handelszeitung im August letzten Jahres berichtete, demnächst in einer abgespeckten Version für rund 450 Euro und in einer Kinder- und einer Wasser-Version auf den Markt kommen.

 

Dazu hat die Herstellerfirma von Peter Fehervari und George Waizmann laut Handelszeitung Geldgeber aus dem mittleren Osten gesucht und die Produktion nach China verlegt haben. Zuvor hatten sie Kapital über Privatpersonen beschafft: Mehrere hundert sollen laut den Firmengründern je 1000 Franken investiert und dafür eins der Geräte gekriegt haben. Für 2007 strebte die Firma den verkauf von 50'000 Stück der Gleiter an, die rund 25 Stundenkilometer schnell sind und bei Talfahrten via Rekuperation die Batterien auftanken.

Easy Glider AG

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