15.11.13

See Sense: Ein Fahrradlicht, das mitdenkt

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Mit den intelligenten Fahrradlichtern "See Sense" wollen Philip McAleese und seine Frau Irene das Leben von Radfahrern auf der ganzen Welt sicherer machen. Das Radlicht passt sich den Gegebenheiten an, in denen sich der Radfahrer befindet, damit er garantiert nicht mehr übersehen wird.

Hell und unübersehbar

Philip McAleese ist selbst leidenschaftlicher Radfahrer, wurde einmal von einem Auto angefahren und lag daraufhin im Krankenhaus. In vielen Jahren Radfahren hörte er immer und immer wieder "Tut mir leid, ich hab dich übersehen." Und so wuchs in ihm die Idee, ein Radlicht zu entwickeln, mit dem man garantiert nicht übersehen werden kann. Die Idee für See Sense war geboren.

See Sense gibt es als Rück- und als Vorderlicht. Beide passen sich dem Umgebungslicht an, achten aber dennoch darauf, nicht so stark zu sein, dass sie Fahrer blenden. Im Radlicht befinden sich Sensoren, die man normalerweise nur im Smartphone oder Tablet findet. Diese messen Bewegungen und den Lichtlevel der Umgebung. Das Licht, das mit einer Akkuladung bis zu 12 Stunden betrieben werden kann, entscheidet dann anhand vordefinierter Szenarien, welche Lichtsituation vorliegt.

Das Frontlicht schafft in der einfachen Version bis zu 150 Lumen, in der "Intense"-Version bis zu 200 Lumen. Das Rücklicht ist etwas dunkler: Die normale Version schafft 90 Lumen, die "Intense"-Version hat als Obergrenze 120 Lumen.

Das Finanzierungsziel auf Kickstarter hat das Ehepaar erreicht. Nach der Kickstarter-Kampagne sollen die Preise wie folgt aussehen: Rücklicht 42 Euro, Rücklicht "Intense": 54 Euro. Vorderlicht: 43 Euro, Vorderlicht "Intense" 55 Euro. Kauft man Vorder- und Rücklicht, gibt es Rabatt auf den Endpreis. Auslieferungstermin ist Ende Januar.

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