06.12.13

Scosche Boombottle ausprobiert: Sound to go

Scosche Boombottle Lautsprecher (Bilder: Frank Müller)

Scosche hat mit seiner Boombottle einen wetterfesten Bluetooth-Lautsprecher produziert, der sich transportieren lässt wie ein Coffee-to-go-Becher. Wir haben uns die Boombottle angehört und ausprobiert, wie alltagstauglich der Lautsprecher mit der ungewöhnlichen Form ist.

 

Bei der Größe der Boombottle sollte man naturgemäß nicht zu viel Boom erwarten, aber der robuste Bluetooth-Lautsprecher schlägt sich klanglich ganz tapfer. Die beiden 40-mm-Lautsprecher mit je drei Watt Leistung und der passive Subwoofer strahlen gleichmäßig in alle Richtungen ab, so dass es ganz egal ist, wie und wo die Box steht.

Die Boombottle ist so gestaltet, dass sie in den Trinkflaschenhalter am Fahrrad passt und so immer dabei sein kann. Es gibt zudem eine Öse, durch die man einen Schlüsselring mit einem Karabinerhaken ziehen kann, wenn man eher zu Fuß als mit dem Rad unterwegs ist. Auf jeden Fall ist die Box für den mobilen Einsatz gemacht, wie man im folgenden Werbeclip sieht.

Die gummierte Oberfläche fasst sich gut an, und die gesamte Boombottle macht einen robusten Eindruck. Ein sehr feinmaschiges, staubabsorbierendes Gitter schützt die Lautsprecher vor Verschmutzung, die Knöpfe zum Ein- und Ausschalten sowie zum Regeln der Lautstärke verbergen sich unter Gummiabdeckungen.

Auch die Anschlüsse zum Aufladen des Akkus und die 3,5-mm-Klinkenbuchse für den Kabelanschluss einer Audioquelle sind durch eine Gummiklappe geschützt. Diese kann man abnehmen, aber nicht verlieren, da sie an einem Ende fest mit dem Gehäuse verbunden ist.

Das Koppeln geht problemlos. Man muss nur beim Einschalten den Finger etwas länger auf dem Knopf lassen, dann beginnt die Boombottle nach einer Audioquelle zu suchen, die zu Bluetooth 4.0 kompatibel ist.

Der Akku hält bis zu zehn Stunden. So lange habe ich nicht am Stück gehört, eher in mehreren kürzeren Abschnitten. Aber die Zeit kommt ganz gut hin. Der Klang ist für die Größe des Geräts ziemlich gut. Was die Boombottle aber eigentlich aus der Menge der Bluetooth-Lautsprecher hervorhebt, ist ihr solides, griffiges Gehäuse. Man hat keine Hemmungen, das Gerät zu schnappen und schnell in den Rucksack zu werfen oder es in den Flaschenhalter zu stellen. Dank Schutzart IPX4 (Schutz gegen allseitiges Spritzwasser) muss man sich über kurze Schauer keine Gedanken machen.

Die Scosche Boombottle gibt es in den Farben Blau, Grün, Gelb, Pink und Schwarz. Auf Amazon kostet die Boombottle in der Regel rund 150 Euro, ist aber teilweise auch schon ab 129 Euro zu haben.

Weitere Infos gibt es auf der Seite des deutschen Vertriebs der Scosche Boombottle , der uns das Muster für die Dauer des Tests zur Verfügung gestellt hat.

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer