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26.02.16

Test

Eignet sich eine Schneefräse für den kleinen Schneeräum-Einsatz?

Sie haben ihr Büro im Eigenheim oder keinen Hausmeister-Dienst für ihre Firma? Dann muss Schnee eigenhändig beseitigt werden. Eine mögliche Lösung ist eine Schneefräse. Wir haben getestet, ob sich solch ein Gerät für den gelegentlichen Einsatz lohnt.


Pearl SB-261e (Bild: W.D. Roth)

Schneeschippende Freelancer und Geschäftsführer

Der Winter kann gerade im Süden des Landes eine ganz schöne Plage sein. Wenn Schnee fällt, gibt es in größeren Unternehmen und in Gewerbeparks für Startups einen Hausmeister. Im Home-Office oder bei kleinen Firmen muss der Geschäftsführer selbst ran.

Ok, Sport ist ja gesund. Doch direkt vor einem geschäftlichen Termin muss das nicht sein. Deswegen gibt es ein weniger nerviges winterliches Gegenstück zum sommerlichen Rasenmäher und herbstlichen Laubbläser: Die Schneefräse. Kann sie einem die Schaufel-Last abnehmen? Förderland hat sich das Modell AGT SB-261 vorgeknöpft.

Schön: Das Geräst ist umweltfreundlich, weil elektrisch. Diese Schneefräse räumt in einem Durchlauf 46 Zentimeter breit alles weg – das reicht, um einen Gehweg oder den Zugang zur Eingangstür freizuschaufeln, pardon, freizufräsen. 

Mit Kabelanschluss oder drahtlos?

Bei großen Grundstücken braucht man aber eine lange Stromleitung – und das Hantieren mit derselben ist im Schnee doch etwas umständlicher als beim Rasenmäher im Garten. Dafür ist die Schneefräse leise und man kann tatsächlich schon um 6 Uhr früh damit räumen, wenn die Gemeindeordnung dies vorschreibt.

Für große, breite Flächen sind die elektrischen Schneefräsen prinzipiell besser geeignet, weil da die Stromzufuhr einfacher ist. Allerdings konnte unser Testgerät den Schnee nur etwa sechs Meter weit blasen – im Gegensatz zum Rasenmäher hat die Schneefräse keinen Auffangkorb und irgendwann bläst man so den Schnee auf bereits geräumtes Areal.

Bei einem großen Parkplatz für zwei Dutzend Fahrzeuge ist dann allerdings auch irgendwann ein richtiges Schneeräumfahrzeug und ein Hausmeister angebracht. Geht es nur um einen einzelnen Besucherparkplatz und die eigene Garagenzufahrt, ist der AGT SB-261e dagegen gut geeignet und erledigt den Job in wenigen Minuten.  

Schneefräsen mit Benzin statt Strom

Wer sich mit dem Kabel nicht anfreunden kann, sollte zu einem ähnlichen Modell mit Benzinmotor greifen. Das kostet allerdings doppelt so viel und ist natürlich etwas lauter, aber auch noch etwas leistungsfähiger.

Da es sich dabei um einen Viertakter handelt, ist es immerhin mit deutlich weniger Qualm, Gestank und Lärm verbunden als beim Rasenmäher. Und auch der Start ist leichter. Bei den winterlichen Temperaturen ein Muss – einen normalen Benzin-Rasenmäher bekäme man da nicht an.

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