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14.03.09

Sanyo VPC-X1200: Kleiner Flachmann

Sanyo VPC-X1200 - Flach, dafür wenig Ausstattung

Das Alleinstellungsmerkmal der Sanyo VPC-X1200 ist ihre ungewöhnlich geringe Tiefe.

Ich habe eine DSLR, bin aber ehrlich genug zu sagen, dass mir der Umgang mit ihr für ein schnelles Bild dann oft doch etwas kompliziert ist. Kamera auspacken, Objektiv drauf, aktivieren usw. Dazu kommt, dass sie doch etwas sperrig ist. Da wäre eine kleine Kamera schon eine gute Alternative, vor allem, wenn sie so flach wie die Sanyo VPC-X1200 ist:

Gerade mal 17 Millimeter misst die Kamera in der Tiefe, was bedeuetet, dass man sie sehr bequem in der Innentasche des Jackets oder in einer Hosentasche mit sich herum tragen kann. Da sie auch nur 98 Gramm wiegt, ist sie auch noch sehr leicht.

Ansonsten kann die Kamera nicht allzu viel. Der Zoom reicht von 38mm bis 114mm, dabei ist die Lichtempfindlichkeit allerdings nicht so hoch. Sie fängt bei f3.1 an und hört bei schon eher schlechten f5.9. auf. Aber bei der Größe kann man nicht alles haben. Warum Sanyo der Kamera aber 12 MP spendiert hat, ist dann doch etwas rätselhaft. Bei der geringen Lichtempfindlichkeit des Objektivs und 12 MP sehe ich es jetzt schon kräftig rauschen.

Die Kamera ist auch nur mit dem nötigsten ausgestattet. Autofokus, ein paar Motivprogramme inkl. der scheinbar heutzutage wichtigen "Lächel-Automatik". Immerhin kann man den Weißabgleich selber einstellen. Kostenpunkt für den Flachmann: rund 170 Euro. Die Kamera wird ab April bei einem Elektrofachhändler der eigenen Wahl zu bekommen sein.

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