13.10.11

Sandberg Wireless Numeric Keypad im Test: Zusatztastatur für Zahlenjongleure

Sandberg 10er-Tastatur (Bilder: thj)

Sandberg liefert eine schnurlose Zehnertastatur, die wir an einem Notebook ausprobierten. Das Gerät überzeugt, hat aber einen kleinen Nachteil.

Ältere und kleinere Notebooks sowie manche PC mit Kompakttastatur lassen einen separaten Zehnertastenblock vermissen. Wer schnell viele Zahlenkolonnen eingeben muss, weiss diese aber zu schätzen und kann sie jetzt - dank Sandberg - schnurlos nachrüsten.

Der Sender ist ein Daumennagelgrosser USB-Stecker, dessen Ende nur gerade mal so gross ist, dass man ihn auch problemlos wieder aus der Buchse herausziehen kann. Die Tastatur braucht in Windows keinen extra Treiber, das Betriebssystem rödelt ein wenig beim ersten Mal, aber dann funktioniert sie auch schon. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings schon.

Wer Sonderzeichen über die Tastatur eingibt, indem er die Alt-Taste und dann auf der Zehnertastatur den ASCII-Code eingibt, wird enttäuscht sein: die Sandberg-Tastatur kann das nämlich leider nicht. Leider sage ich, weil ich meine Cherry Ergo-Tastatur gerne um diese Funktionalität ergänzt hätte. So muss ich für die «Carrets», die in diesem Blog die Anführungszeichen bilden, doch wieder die Windows-Zeichentabelle aus dem virtuellen Programmmenü-Keller holen.

Wer jedoch derlei Ansinnen nicht hat, sondern einfach nur schnell viele Zahlen protokollieren will oder muss, für den funktioniert der Extrablock einwandfrei, und auch dem Windows-Taschenrechner ist er zu Diensten (– wobei auch hier keine Wunder vollbracht werden, die einfache Variante kann auch mit Sandberg-Keyboard keine Punkt- vor Strichrechnung. Aber man kann nicht alles haben).

Versorgt wird die Tastatur über zwei AA-Batterien, die auch nicht allzusehr belastet werden dürften. Die Sandberg Zehnertastatur kostet offiziell circa EUR 26, online ist sie zum Teil deutlich preiswerter.

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