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24.02.09

Samsung WB100: Alles im Blick

Die Samsung WB100 bietet ein Ultra-Weitwinkelobjektiv (Bilder: Samsung)

Zur PMA stellt Samsung sein neues Alleskönnerprodukt im Kompaktkamerabereich vor: die WB100. Zu den Besonderheiten der 12-Megapixel-Kamera gehören das Ultra-Weitwinkelobjektiv sowie ein AMOLED-Bildschirm.

Mit den organischen Leuchtdioden hat Samsung es, nach dem neuen Omnia-HD-Handy sollen sie auch beim 7,6 cm großen Bildschirm in der neuesten Kompaktkamera WB100 verwendet werden. OLEDs erzeugen das Licht selbst, mit dem sie leuchten, und zwar sehr hell - die Kamera zeigt also auch noch in der prallen Sonne, was im Sucher zu sehen ist. Doch das ist nicht das eigentliche Highlight der flachen Kamera aus Korea. Viel mehr der "Ultra-Weitwinkel", der von 24 mm bis 120 mm reicht.

Damit unterbietet sie Standardkameras, die erst bei 35 oder 38 mm beginnen und nimmt großen Hochzeitsgesellschaften, die zusammen auf ein Bild sollen, den Schrecken. Aber auch Landschaftsaufnahmen oder Innenfotos lassen sich damit besser anfertigen. Für die Qualität spricht: Das Objektiv stammt vom deutschen Optik-Speizialisten Schneider-Kreuznach.

Wer glaubt, aus dem 12-Megapixel-Sensor noch mehr rauskitzeln zu können, für den reicht der Digitalzoom sogar bis zu theoretischen 600 mm Brennweite - wir glauben nicht, dass das vernünftige Ergebnisse zeitigt, halten uns aber für alles offen, bis wir die Kamera mal selbst ausprobieren durften.

HD und mehr

Wahrscheinlich gehört die Aufnahme von HD-Filmen über die hochauflösenden Sensoren ebenso zum Pflichtportfolio heutiger Kameras, jedenfalls kann auch die WB100 bis zu 30 Bilder pro Sekunde in "720p"-Auflösung. Via optionaler (das heißt extra zu kaufender) Dockingstation kann man seine hochauflösenden Filme sogar über ein HDMI-Kabel dem Flachbildschirm zuspielen. Sofern es sich dabei um ein Samsung-TV mit Anynet+ (CEC) handelt, kann man sogar die Diashow mit der Fernbedienung des Fernsehers befehligen.

Das Design der WB100 erinnert an frühere Analogkameras, die noch ohne Strom auskamen: Zwei Rundinstrumente zeigen die verbleibende Batteriekapazität sowie die Anzahl der noch möglichen Aufnahmen auf der Speicherkarte (die bei den heutigen Kapazitäten aber sowieso nebensächlich ist).

Weiterhin im Katalog der Eigenschaften stehen der erweiterte, manuell anpassbare Empfindlichkeitsbereich von bis zu ISO 3200 (bei 3 Megapixeln Bildgröße), Programmautomatik, Zeit- und Blendenvorwahl und manuelle Belichtung. Auch eine Gesichts-, Lächel- und Blinzelerkennung sowie Beauty Shot sind enthalten.

Eine Szenen-Erkennung soll dem Anwender die Aufnahme durch die automatische Auswahl des richtigen Aufnahmemodus erleichtern. Eine Papierkorb-Funktion holt unabsichtlich gelöschte Fotografien wieder hervor. Die Samsung WB100 ist ab April 2009 in Schwarz und Silber im Handel verfügbar, Preise verriet Samsung uns noch nicht, und auch die Website hüllt sich noch in Schweigen über das Wunderstück.

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