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05.10.10

Samsung Wave II: Neuer Anlauf mit Bada

Samsung Wave II

Samung versucht mit dem neuen Wave II ein weiteres Mal das eigene Betriebssystem auf dem Markt zu etablieren.

Braucht man neben Symbian, Android und Windows noch weiteres Betriebssystem, das man Hersteller-übergreifend nutzen kann? Auf den ersten Blick neigt man spontan dazu, "Nein" zu sagen, aber es gibt auch durchaus Aspekte, die dafür sprechen.

Für manche Hersteller lohnt sich die Entwicklung eines eigenen Betriebssystems durchaus, denn so macht man sich weniger abhängig von den Softwarelieferanten. Das betrifft dann nicht nur die Software, auch muss man sich bei der Hardwareentwicklung nicht an mögliche Vorgaben richten. Samsung versuchtmit dem Samsung Wave II weiter, die offene Bada-Plattform zu etablieren.Auffallend am zweiten Wave ist das große Display. Mit 3.7-Zoll und einer Auflösung 800 x 480 Pixel folgt Samsung dem anhaltenden Trend zu großen, aber Strom-hungrigen Bildschirmen. Man setzt aber nicht auf ein teures OLED-Display, sondern begnügt sich mit einer Super-Clear-LCD Variante. Die soll den OLEDs in Sachen Helligkeit aber nur wenig nachstehen.

Der von Samsung nicht benannte Prozessor leistet 1GHz, es gibt 2 GB internen Speicher. Der lässt sich mittels einer SD-Karte um 32 GB erweitern. Die restlichen Insignien eines Smartphones sind auch dabei. WLAN, Bluetooth 3.0, eine 5MP Kamera, die auch HD-Videos aufzeichnet, und GPS sind vorhanden.

Samsung wird das Samsung Wave II zum Preis von 429 Euro im November auf den Markt bringen.

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