22.03.08

Samsung Serie 470 / Zalman ZM-M220W: Glotzen und ballern in 3D

Zalmann ZM-M220W 01 b

Nachdem noch grössere Fernseher einfach nicht mehr an die Stubenwand passen, kommt nun der Trend zu 3D. Samsung stattet seine Fernseher der Serie 470 mit 3D-Fähigkeiten aus. Dabei kriegt dank elektronischer Shutterbrille jeweils nur ein Auge das passende Bild zu sehen. Auch der Computerzubehör-Hersteller Zalman hat mit dem ZM-M220W eine 3D-Lösung für die Gamer. Diese ist, dank passiver Technik, um einiges billiger.


Zalman versorgt die Gamer mit 3D-Monstern. (Bild: Zalman)

Die wichtigste Frage lautet aber: Gibt es eigentlich bereits ein richtiges Angebot von 3D-Filmen und Spielen?

 

Wer will, dass ihm der Urwald in die Stube wächst oder die Monster vor der Sofakante verbluten, muss sich mit einem bescheidenen Angebot zufriedengeben.

So listete beispielsweise Zalman für seinen 22-Zöller ZM-M220W nur eine Spielesammlung auf, die eher bejahrte Titel enthält. Zalman verwendet für seine Schirme eine Passivtechnik, bei der eine Brille jedes Auge mit anders polarisierten Informationen versieht.


Zalmans 3D-Technik arbeitet mit Polarisation. (Bild: Zalman)

Auch eine Handvoll 3D-Filme wurden für diese Technik adaptiert.

Moderner und eher für Filme gedacht sind die 3D-Fernseher von Samsung. Sie setzen dabei auf Technik von Dymamic Digital Depth . Hierbei deckt eine Shutterbrille abwechselnd das linke und das rechte Auge ab, während auf dem Bildschirm die entsprechenden Teilbilder gezeigt werden. Damit nichts flimmert, sind Bildwiederholraten von 120 Frames gefordert, eine Anforderung welche Samsungs Plasma-TV der Serie 470 erfüllen. Fernseher mit 3D-Logo soll es ab 2699 Franken (ca 1600 Euro) geben. Ein 3D-Set mit zwei Brillen kosten nochmals 300 Franken (ca 190 Euro).


Die Samsung-Plasmas der Serie 470 sind 3D-fähig (Bild: Samsung)

Dass 3D-Fernsehgenuss aber auch ohne störende Brille funktioniert, zeigte Hitachi kürzlich mit einer Technikdemonstration, wie dieses Video dokumentiert.

<flash>www.youtube.com/watch</flash>

Die Technik lässt sich anscheinend auch für Displays verwenden. NEC hat zusammen mit Magnetic diese Enabl3D-Technologie nun anscheinend zur Marktreife gebracht und zeigt sie an Fachmessen.

In den ganzen 3D-Hype passt letztlich auch die Meldung von The raw feed , wonach TEC einen Beizentisch entwickelt hat, auf dem ein LCD-Monitor die bestellbaren Speisen in 3D anzeigt.

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