24.03.09

Samsung N310: Netbook im Industriedesign

Samsung N310 - Für ein Netbook gibt es eine große Tastatur

Das Samsung N310 revolutioniert zwar nicht den Markt der Netbooks, kann aber mit einem ausgefallenen Design punkten.

Es ist natürlich immer eine Variante, wenn man auf einem überfüllten Markt auf das Design setzt. Zwar erfindet Samsung das Rad nicht neu, aber man hat Industriedesigner Naoto Fukasawa angeheuert, der Leben ins langweilige Netbook-Aussehen bringen soll. Das ist ihm durchaus gelungen. Technisch hat man allersdings zu bewährten Dingen gegriffen, aber immerhin hat man dem N310 noch UMTS/HSDPA mit auf den Weg gegeben:

Die Aussenhaut besteht aus einer Soft-Grip-Oberfläche, die besonders resistent gegen unfreundliche Behandlungen sein soll. Sie verkratzt also nur schwer und soll leichter zu reinigen sein. Etwas störend dürften die meisten Käufer das sehr präsente "Samsung" Logo auf der Rückseite des Displays empfinden. Dafür gibt es den Rechner in vier Farben.

Eine weitere Besonderheit ist, dass man die Tastatur mit Silberionen überzogen hat. Das klingt ein wenig Zaubermittel, und soll alle Bakterien innerhalb von 24 Stunden abtöten. Ob man dieses Hygiene-Dings wirklich braucht, oder ist das nur so was wie ein "Coffein-Complex" aus der Haarmittelwerbung?

Die Überraschungen hören allerdings im Inneren des Rechners auf. Intels Atom N270 (1,60 GHz, 533 MHz Frontsidebus, 512 KByte Cache), 1 GB Speicher, 10.1 Display, 160 GB HDD, Webcam, Kartenleser, WLAN aber auch UMTS mit HSDPA. Design und Ausstattung haben ihren Preis, denn Samsung hätte gerne rund 499 Euro für das kleine Netbook. Ab Anfang April gibt es das N310 im Handel.

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