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31.05.12

Samsung Galaxy SIII im Test (1): Der neue Star am Himmel?

Samsung Galaxy SIII (Bild: kaz)

Das Samsung Galaxy SIII erlebt eine Menge Aufmerksamkeit und das zu recht, ist es doch eines der absoluten Highlights der diesjährigen Smartphones. Wir nehmen es in einem mehrteiligen Test unter die Lupe.

Gibt es ein besseres Smartphone als das iPhone? Kann irgendein Smartphone der "iPhone-Killer" sein? Mir ist das egal. Glaube bitte jeder, was er will. Wer sein Telefon für gut befindet, braucht keine Bestenliste und keine schnöden Werbeversprechen. Und wer noch kein passendes Smartphone gefunden hat und in einem 4,8-Zoll-Display kein Problem sieht, sollte sich das Samsung Galaxy SIII genauer ansehen. Hier der erste Artikel einer Testreihe.

Plastik? Plastik!

Plastik hat keinen besonders guten Ruf, es wirkt billig. Samsung stört das nicht. Schon beim Vorgänger, dem Samsung Galaxy SII setzte man auf diesen Werkstoff und trotzdem erklomm das SGS2 das Siegertreppchen. Allerdings mussten die Koreaner sich einiges zum Design anhören, wenig schön sei es und wirke zu plastikhaft-billig. Jetzt wirkt der silberfarbene Rahmen als sei er aus Metall – es bleibt aber weiterhin Plastik. Auch der Akkudeckel nutzt das gleiche Material und zeigt sich extrem flexibel. Doch bevor jemand mosert: Wer benutzt sein iPhone 4(S) ohne Schutzhülle? Ist das Glas schön verkratzt? Schon mal fallen gelassen? Und wer hat von abbröckelnden Farben bei manchen HTC-One-Geräten gehört? Hat jemand ein Nokia mit Metallgehäuse und sieht schon das Silber unter der Farbe? Plastik mag nicht besonders edel sein, doch es ist haltbar und stabil. Das beste Beispiel sind Nokias Lumia 800/900, die aus durchgefärbtem Polycarbonat bestehen – das hält und auch nach vielen Stürzen bleibt es weiterhin ansehnlich.

Details

Doch zurück zum SIII. Es liegt gut in der Hand, sieht größer aus als es sich anfühlt und der erste Eindruck eines nicht techaffinen Zeitgenossen: "Hm, fühlt sich an wie eine Tafel Schokolade, also die mit 100 g...". Und da hat er recht, denn diese "Edelschoki" wiegt fast genau so viel wie das SIII mit seinen 133 g.

Die Verarbeitung ist gut: Drücker, Haptik – alles so verbaut, wie man sich das von einem High-End-Gerät wünschen würde. Das gilt bei meinem Testgerät allerdings nicht für den Hörer am oberen Ende, denn der steht etwas schräg aus dem Gehäuse. Dafür ist es kein "staubfressendes" Loch, sondern bleibt stets sauber und ansehnlich. Diese Liebe zum Detail erkennt man auch am microSD-Kartenslot: Karten wechselt man während des Betriebs ohne Akkuentnahme. Toll!

Der mittige Homebutton dagegen wurde völlig deplatziert. Selbst riesige Pranken müssen zwischen Drücken des Buttons und Bedienung am oberen Rand übergreifen. Ein Umstand, der nicht nur auf die riesige Displaydiagonale von 4,8 Zoll zurückzuführen ist, sondern eben auch dem schlecht platzieren Homebutton. Entweder müsste er seitlich verbaut sein oder als Sensortaste umgesetzt werden. Genau umgekehrt verhält es sich mit den Sensortasten seitlich, die stören im täglichen Betrieb, weil man sie versehentlich aktiviert – doch Samsung umschifft dieses Problem mehr als elegant. Wie, das erfahrt ihr im nächsten Teil.

Technische Daten des Samsung Galaxy SIII:

  • 4,8-Zoll-Display mit 720p Super-AMOLED
  • 1,4 GHz Quadcore CPU
  • Android 4.0.4 Ice Cream Sandwich
  • 1 GB RAM
  • 16/32/64 GB Speicher, plus microSD-Slot
  • n-WLAN, BT 4.0, NFC
  • DLNA, WiFi-Direct, USB OTG via MHL-Adapter
  • 8-Megapixel-Kamera mit Full HD bei 30fps

Das Samsung Galaxy SIII kostet bereits bei Marktstart "nur noch" 590 Euro und liegt damit weit unter dem empfohlenen Verkaufspreis.

Habt ihr Fragen, Wünsche - müsst ihr etwas unbedingt wissen? Wenn ihr einen Kommentar hinterlasst, gehe ich im nächsten Teil darauf ein.

Samsung Galaxy SIII im Test:

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