29.04.14

Samsung Galaxy K Zoom: Diesmal mehr Smartphone als Kamera

Wirkt mehr wie ein Smartphone: Das Galaxy K Zoom. Alle Bilder: Samsung

Samsung hat die Smartphone-Kamera Galaxy K Zoom vorgestellt. Im Vergleich zum Vorgänger Galaxy S4 Zoom wirkt die K Zoom optisch wie technisch eher wie ein Smartphone, dabei ist sie sogar etwas dicker geraten.

 

Es gibt mittlerweile zahlreiche Wege, um aus Smartphone-Kameras das Optimum herauszuholen. Optische Bildstabilisierung, Autofokus und HDR-Modus sind fast schon usus bei modernen Smartphones. Relativ neu ist noch die nachträgliche Scharfstellung von Motiven, inoffiziell auch "Lytro-Modus" genannt. Darüber hinaus gibt es allerhand Techniken, um den Anwender vergessen zu lassen, dass er eben keine Profikamera in der Hand hält: etwa Nokias aufgemöbelter Digitalzoom PureView, eine Sekundärkamera wie im HTC One M8 oder - wenn das alles nicht hilft - Instagram-Filter oder Googles Auto Awesome, pardon Auto Enhance.

Und dann gibt es noch den guten alten optischen Zoom, der in der Regel zu viel Platz einnimmt, um ihn in einem Smartphone einzubauen. Deswegen hat Samsung im vergangenen Jahr reagiert und eine Art Kompaktkamera-Smartphone-Hybrid auf den Markt gebracht: das viel beachtete Galaxy S4 Zoom. Trotz aller Bemühungen der Koreaner, es nicht wie eine Kamera aussehen zu lassen, tat es trotz der kompakten Bauweise leider doch genau das doch. Der Nachfolger Galaxy K Zoom will dieses Manko wettmachen, und das könnte gelingen.

 

Denn Samsung hat die Optik deutlich Smartphone-artiger gemacht: Der Haltegriff der S4 Zoom ist verschwunden, den Linsenkopf ragt nun nicht mehr so weit aus dem Gehäuse heraus. Die Rückseite hat die gleiche griffige Oberfläche wie das Galaxy S5 spendiert bekommen. Das Gerät ist bis auf die etwas dickere Kameraseite schlank und eben wie ein Smartphone. Auch die technischen Eigenschaften lesen sich gut:

  • Die Kamera löst mit 20,7 Megapixeln auf, ein 10-facher optischer Zoom steht zur Verfügung. Sensor: 1/2.3, Blende: 3.1 - 6.3 - die optischen Eigenschaften haben sich bis auf die Megapixelzahl im Vergleich zum Galaxy S4 Zoom aber ansonsten nicht maßgeblich verändert.
  • Auch eine Frontkamera gibt es, die mit 2,0 Megapixeln auflöst.
  • Prozessor ist ein Hexacore: 1,3 GHz Quadcore + 1,7 GHz Dualcore.
  • Ein 4,8-Zoll-Touchscreen mit HD-Auflösung (1.280 x 720 px) ist drin.
  • Der Akku hat eine Ladekapazität von 2.430 mAh im Vergleich zu 2.330 im S4 Zoom.
  • 2 GB RAM sind verbaut, der interne Speicher ist auf bloß 8 GB beschränkt, lässt sich allerdings mit einer Micro-SD-Karte erweitern - und bei einer Kamera macht diese Möglichkeit durchaus einmal Sinn.
  • Die Kamera ist LTE-fähig (Cat 4) und bietet natürlich WLAN n mit 2,4 und 5 GHz.
  • Betriebssystem ist Android 4.4 mit Samsungs Touchwiz.
  • Mit 200 Gramm ist das K Zoom etwas leichter als das S4 Zoom (208 Gramm).
  • Weil es ja ein Smartphone ist, kann man damit natürlich auch telefonieren.

Bei der Kamera hat sich also beim K Zoom gar nicht so viel im Vergleich zum Vorgänger getan. Es ist sogar ein klein wenig höher, länger und mit 20,2 Millimeter an der dicksten Stelle gar noch ein wenig dicker geworden als das S4 Zoom (15,5mm). Es ist maßgeblich die Bauweise, die Samsung nun durchaus optimiert hat. Und auch aus die Maschinerie mit einem Hexa- statt zuvor einem Dualcore sollte der Anwender nun mehr herausholen können. Das Update klingt sinnvoll.

 

 

Das Samsung Galaxy K Zoom soll ab Mitte Juni für 599 CHF in der Schweiz zu haben sein. Einen offiziellen Termin und Preis für Deutschland nannte Samsung noch nicht. Weil Samsung seine Geräte in Deutschland meist ein wenig preiswerter anbietet, ist hier von einem Listenpreis von knapp 500 Euro auszugehen. Dort startete vor einem Jahr auch das Galaxy S4 Zoom, das derzeit online, etwa bei Amazon, kaum noch die Hälfte kostet.

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