09.11.07

Samsung F700 Qbowl Vodafones iPhone-Konter

Samsung F700V Qbowl Vodafone

Das Samsung F700 alias Qbowl war bislang eher unbekannt. Jetzt wird es von Vodafone als preiswerter iPhone-Konkurrent lanciert.

Samsung F700V Qbowl Vodafone

Samsung F700 "Qbowl", Vodafones "iPhone-Killer": Also nein, wie uncool: Nutzen statt Spielwert und eine richtige Tastatur statt immer nur Tatsch-Screen! (Bild: Vodafone)

Daß das Apple iPhone zu teuer sein würde, war lange klar, bevor es in Deutschland in den Handel kommen sollte. Dennoch zeigen die Kollegen in Köln brav Markenbewußtsein, um ab Mitternacht als erste in den Besitz des neuen Harry Potter Steve Jobs zu kommen .

Die vom Konkurrenten D2 zwar nicht ab Mitternacht und ohne mobile Suppenküche, doch für ausgeschlafenere Mobile-Gadget-Liebhaber ab heute früh erhältliche Samsung F700 wurde noch schnell auf den Namen "Qbowl" getauft. Auf schikanöse Marketingschreibweisen wie qBowl, QbOwL oder qBOWl hat Vodafone glücklicherweise verzichtet.

Um die Einschränkungen ("Datenbremse") der iPhone Datenflatrate ab bestimmten verbrauchten Datenmengen gab es jede Menge Diskussionen, weshalb T-Mobile nun verkündet, die Bremse bei "Fair Use" nicht anzuziehen. Wobei übrigens praktische alle Mobilfunkflatrates irgendwelche derartigen Einschränkungen enthalten.

 

Das Internet- und E-Mail-Handy von Samsung kann im Gegensatz zum Apple iPhone bereits UMTS mit HDSPA mit bis zu 3,6 Mbit/s und bietet so schnelleres Surfen als mit einem Standard-DSL-Anschluss, sowie die Möglichkeit, das auch an einem Notebook auszunutzen - ebenfalls etwas, das das iPhone nicht bieten kann oder darf. Dafür muß man bei Vodafone auf WLAN verzichten. Außerhalb des UMTS-Netzes bleiben immerhin noch GPRS mit EDGE und bis zu 220 Kbit/s.


Qbowl: Es geht auch hochkant ohne Tastatur nur mit Rumtatschen (Bild: Vodafone)

Das Qbowl verfügt sowohl zusammengeschoben über eine Touchscreen-Bedienung ähnlich den T-Mobile MDAs beziehungsweise Vodafone VPAs aus dem Hause HTC, die aber kein Muß ist, als auch über eine ausziehbare Tastatur. Hinzu kommen 3-Megapixel-Digitalkamera, Videofunktion und eigene Internetdienste.

Zusammen mit dem Qbowl bietet Vodafone erstmals eine Triple-Flatrate für Telefonieren und SMS in alle Netze sowie mobiles Surfen und Mailen für 99,95 Euro an. Ein kleineres Tarifpaket gibt es schon für 39,95 Euro. Das Handy selbst ist wie beim iPhone mit Vertrag für 399 Euro zu haben, ist aber nicht an diesen gebunden. Bloss soll es die neuen Flatrates zunächst nur mit dem Qbowl geben, wobei im Interesse des "Fair Use" das Dauerquasseln auf 3000 Minuten (50 Stunden!) im Monat und das "Simsen" auf "handgetippte" Kurzmitteilungen beschränkt ist - Spammer bleiben außen vor.

Damit man auch unterwegs immer per E-Mail erreichbar ist, können über den E-Mail-Client Nachrichten direkt auf das Handy geschickt oder versendet werden. Anhänge lassen sich so abrufen oder auf dem Handy speichern. Auch private Mails, wie z. B. von GMX oder WEB.DE, werden nun über den Sammeldienst von MobileMail ähnlich dem Vodafone/1&1-Pocket-Web auf das Handy gepusht. Dies ist für bis zu fünf E-Mail-Konten möglich.


Samsung F700V Qbowl: Die Rückseite mit der Kamera (Bild: Vodafone)

Unterwegs kann man zudem das Mobile TV-Angebot von Vodafone genießen. Hierbei sorgt das Kompressionsverfahren H.264 für ein noch besseres Fernseherlebnis. Musikfans können Songs komfortabel importieren, verwalten und synchronisieren oder per Vodafone MusicDownloads auch unterwegs herunterladen. Hierfür stehen derzeit im Vodafone live!-Portal eine Million Musikstücke zur Auswahl bereit. Auf der austauschbaren 4-GB-Micro-SD-Speicherkarte sind bereits 100 Songs vorinstalliert. Welche, darüber schweigt Vodafone allerdings.

Im Einsteigertarif ab 39,95 Euro pro Monat sind unbegrenzte Telefonate ins deutsche Festnetz und ins deutsche Vodafone-Netz enthalten. Standardinlandsgespräche in andere deutsche Mobilfunknetze kosten 0,29 Euro pro Minute. Daneben gibt es ein größeres Tarifpaket, das für 99,95 Euro pro Monat das unbegrenzte Telefonieren in alle deutschen Netze und den unbegrenzten SMS-Versand in alle Netze sowie mobiles Surfen und Mailen ermöglicht.


Nein, auch in der großen Flatrate ist die Dame nicht enthalten... (Bild: Vodafone)

Zudem sorgt eine Flatrate für ein mobiles Surf- und Mailvergnügen ohne Ende sofern es "fair" bleibt. Eine Grenze ist bislang nicht benannt. Allerdings ist nur das Surfen über das Handy selbst von der Daten-Flatrate abgedeckt. nicht die Nutzung als UMTS-Modem für einen Notebook.

Wichtig für Urlaubs- oder Geschäftsreisen: Dank des Vodafone-Reiseversprechens, das mittlerweile in 33 Ländern gilt, kann man in europäischen Netzen bei beiden Tarifen schon für 0,29 Euro pro Minute zuzüglich 0,75 Euro pro Verbindung nach Deutschland telefonieren oder für 0,75 Euro pro Verbindung auf das Vodafone live!-Portal zugreifen.

Verfügbar ist das Qbowl ab 9. November 2007 in allen Vodafone-Shops und unter www.vodafone.de/shop . Es ist mit beiden Verträgen mit einer 24-monatigen Laufzeit und einem einmaligen Anschlusspreis von 24,95 Euro für 399 Euro inklusive Mehrwertsteuer erhältlich.

Wird das iPhone billiger, wird Vodafone mit dem Qbowl sicher nachziehen...

Vodafone-Shop: Das Qbowl

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