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15.02.12

RIM Blackberry Playbook Dockingstation und Tastatur: Trotz fehlender Apps - Dockingstation und Tastatur sind immer beliebt

Blackberry Playbook - Neues Zubehör erweitert den Ensatzzweck, wichtiger wären aber Apps {Macberry;http://macberry.de/blackberry/fotos-playbook-dockingstation-mit-netzteil-und-bluetooth-tastatur-mit-touchpad/}

Dem Blackberry Playbook soll neues Zubehör zu neuem Glanz verhelfen - dabei hat es Apps nötiger als Dockingstation und Tastatur.

Das Blackberry Playbook war und ist für RIM ein Desaster: Schwache Absatzzahlen und fehlende Software-Auswahl vermiessen den Spass. Dabei handelt es sich beim Playbook (PB) eigentlich um ein wirklich schönes Stück Hardware. Flache Bauweise, klares und helles Display, intuitive Bedienung und ein Betriebssystem, das schnell und ressourcenschonend arbeitet. Trotz eines Einkern-Prozessoren Dual-Core-Prozessors mit «nur» 1 GHz Rechenleistung aber potenter Grafikeinheit (PowerVR SGX540), zeichnet das Playbook ein FullHD-Video auf, während ein weiteres FullHD-Video im Hintergrund abgespielt wird, sehr beeindruckend. Nur was nützt all die tolle Leistung, wenn die entsprechende Software zum Arbeiten fehlt?! RIM will das natürlich ändern, doch Resultate lassen auf sich warten. Immerhin gibt es zwei neue Zubehörteile: Eine Dockingstation und eine Bluetooth-Tastatur.Das klingt erstmal nach wenig aufregenden Neuigkeiten, denn eine Dockingstation gibt es bereits für das Playbook, doch die neue soll ausser einem Ladeport noch weitere Anschlüsse beherbergen. Laut Blackberry Czech erweitert die Dockingstation das Playbook nicht nur um einen HDMI-Ausgang, sondern auch um zwei USB-Ports und sogar einen kabelgebundenen Netzwerk-Anschluss. Und als wäre das nicht genug, gibt es einen externen Mikrofonanschluss noch oben drauf. Für PB-Besitzer eine sehr interessante Sache. Die Tastatur dagegen kommt ganz ohne Kontakt aus, denn sie wird über Bluetooth gekoppelt. Die nachgelegte Tastatur wurde vom Asus Eee Pad Transformer inspiriert, denn unter den vielen Tasten findet sich auch ein Touchpad zur Steuerung, genau so wie auch das Transformer bei Marktstart ausgestattet war.

Die zwei neuen Zubehörteile sind eine echte Bereicherung für das Playbook, denn das verspricht endlich die offizielle Unterstützung des USB-Anschlusses als Host, womit USB-Sticks oder Kartenleser angeschlossen werden können. Es täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die Hardware zwar brilliert, doch die Software-Auswahl das eigentliche Problem darstellt: Für den Erfolg fehlen ein nativer Chat-, Facebook- und Twitter-Client, eine Wordpress-App oder auch ein Dateimanager. Erst wenn RIM diese Selbstverständlichkeiten liefern kann, hat das Playbook eine Chance sich zu etablieren - fragt sich nur ob es dann noch aktuell ist.

Via Macberry.

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