21.01.14

Riide: E-Bike im hippen Minimaldesign

Riide-Mitgründer Jeff Stefanis und sein E-Bike. Alle Fotos: Riide

Riide heißt der neueste Vertreter aus der Kategorie "E-Bikes, die auch noch gut aussehen". Und dieses Mal ist es zudem nicht nur eine Designstudie, von der man träumen kann. Riide kann man immerhin über Kickstarter vorfinanzieren.

 

Ihr Finanzierungsziel haben die Macher des E-Bikes Riide innerhalb der ersten 24 Stunden erreicht. Ganz klar: Hier hat jemand seine Community rechtzeitig vorher aufgebaut. Aber es gibt auch gute Argumente für dieses Projekt. So ist viel Mühe in das Design geflossen, damit das Rad trotz Akku und Motor schick aussieht. Zudem ist es mit knapp 16 kg vergleichsweise leicht. Aber das Riide ist nicht einfach ein neues Elektrorad, es ist ein Statement. Dazu muss man sich nur den leicht pathetisch geratenen Kickstarter-Werbefilm anschauen:

Hier geht es also nicht etwa nur um ein elektrisch angetriebenes Fahrrad, sondern darum, die Städte zurückzuerobern! Und irgendwie hat es auch mit dem American Dream zu tun.

Ignoriert man einmal dieses Marketinggedröhne, bleibt trotzdem ein interessantes E-Bike zurück. Die Macher setzen beispielsweise auf Singlespeed, es gibt also keine Gangschaltung. Das ist zum einen sehr hip und soll zum anderen erleichtern, mit dem E-Bike zurechtzukommen. Es gibt somit nur drei Varianten es zu benutzen: selbst treten, sich vom Motor fahren lassen, beides gemeinsam. Mit Motorunterstützung allein erreicht das Rad etwa 32 km/h. Der Akku soll dabei für rund 40 km reichen und in zwei Stunden wieder voll aufgeladen sein. Das sollte tatsächlich für die meisten Anwendungsfälle in der Stadt reichen.

Vorerst nur in den USA

Versprochen werden hochwertige Komponenten, genau benannt werden sie allerdings weder auf der Kickstarter-Seite noch im Pressekit. Der Preis von umgerechnet rund 1.330 Euro pro Riide soll aber vergleichsweise günstig sein. Das muss man dann erst einmal so glauben. Bereits im Mai 2014 wollen die Macher ausliefern. Gebaut wird das Riide in den USA.

Allerdings hat Riide auch Nachteile. Abgesehen davon, dass es derzeit nur Schwarz als Farbe gibt, ist aktuell auch nur eine Größe vorgesehen. Die Maße findet man hier – das Rad in der Abbildung sieht anders aus, die Abmessungen sollen aber die gleichen sein.

Größter Nachteil aber: Riide wird zunächst nur in den USA ausgeliefert. Wann es offiziell in Europa erhältlich sein wird, ist nicht bekannt.

Weitere Informationen findet ihr auf der Kickstarter-Projektseite. Gefunden bei TechCrunch.

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