Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

12.08.10

Razer Orca: Auffällig grüner Ohr-Wal

Razer Orca

Aus dem Hause Razer gibt's was auf die Ohren: Das Orca Gaming- und Musik-Headset.

Razer dürfte jedem Gamer ein Begriff sein: Ob es nun eine Maus, eine Tastatur oder die Kabelhalterung ist. Nicht immer ist die Leistung das entscheidende Kriterium, manchmal verleiten auch das Design oder der Schriftzug der Marke zum Kauf. Könnte das beim Razer Orca Kopfhörer der Fall sein?

Das Orca Headset ist nichts für graue Mäuse, es sei denn, grau und gift-grün passen zusammen. Giftig soll es auch beim Zocken hergehen: Razer preist seinen Kopfhörer als Gaming- und Musik-tauglich an. Ein Drahtseilakt, der entweder zu lasten der Musikqualität oder aber der Verständlichkeit im Spiel geht. Ein Spieler möchte vor allem leicht seinen Gegner ausfindig machen, dieser verrät sich durch quietschende Dielen, klackende Türen oder knackende Äste, weshalb die hohen und mittleren Frequenzen betont werden und der Bassbereich etwas abgeblendet wird. Aber eben diesen möchte der Musik-Liebhaber auch hören, um die Fülle im Klang zu erleben.Rein technisch ist Razers Orca dazu in der Lage, zumindest auf dem Papier. Der Frequenzbereich soll sich von 15 - 21000 Hertz erstrecken, ermöglicht durch die 40 mm Neodym-Magnete. Eine lange Nutzungsdauer erkennt man an den mitgelieferten Kabeln: Zu oft ist es schon vorgekommen, dass man den Kopfhörer irreparabel "entkabelte" und blanke Litzen einem entgegen grinsten. An diesem Kopfhörer gibt es zwei Kabel verschiedener Längen mit 3.5 mm Klinkenstecker an beiden Enden. Ein Ende geht in den Kopfhörer, das andere in den MP3-Player (1,2 Meter lang) oder den PC (2 Meter lang). Kabel kaputt? Im Elektromarkt gibt's genügend Auswahl.

Um einen Kopfhörer als Gaming-Headset anpreisen zu können, muss er über ein Mikrofon verfügen. Das fehlt hier. Somit hebt er sich nicht von HiFi-Kopfhörern ab. Dem Audiophilen sei hier ein Kopfhörer der bekannten Hersteller empfohlen, die sicherlich nicht nur optisch konkurrieren können, sondern auch klanglich.

Razer Orca .

Schlagworte zu diesem Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer