Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

13.07.08

Privnote Einwegnachrichten: Selbstzerstörung inklusive

Privnote

In Agentenfilme sah man früher oft Nachrichten, die sich nach dem Lesen selbst zerstört haben. Online geht das jetzt auch. Weniger spannend, aber gar nicht mal so uncool ist die sogenannte Privnote.

Privnote

Damals, in Science-Fiction- oder Agentenfilmen, habe ich sie immer bewundert: Telegramme, die sich nach dem Lesen selbst zerstören. Wie sie funktionieren, wurde dabei nie erklärt, aber das war eigentlich auch egal. Es war einfach nur die lässigste Form der Informationsweitergabe. Das Konzept der sich selbst auflösenden Nachricht ist aber mittlerweile so altbacken, dass es eine neue Form der selbstzerstörerischen Zettelchen braucht: Privnote.

Was für Vorteile eine digitale Nachricht in dieser Form haben kann, wird erst auf den zweiten Blick deutlich. Mit Privnote kann man Webnachrichten schicken, die sich nach Aufrufen der Nachricht zerstören. Sobald jemand den Nachrichtenlink aufruft, kann man sie kein zweites Mal lesen. Sollte also jemand anderes als der eigentliche Empfänger die Nachricht abrufen, merkt man es sofort. Außerdem kann man sich eine Benachrichtigung schicken lassen, sobald die Nachricht abgerufen wurde. Ist also vergleichbar mit der Empfangsbestätigung einer E-Mail, mit dem Unterschied, dass man deren Versand nicht verhindern kann. Dritter und letzter Vorteil: Schickt man eine Notiz, die man schon kurz nach dem Versand bereut (Liebesgeständnisse z.B.), kann man einfach selbst auf den Link klicken, so dass der Empfänger sie nicht mehr zu Gesicht bekommen kann.

Wieder mal eine nette Spielerei mit geringem praktischen Wert, aber hohem Spaßfaktor. James Bond wäre neidisch.

[Privnote via Twitter]

Schlagworte zu diesem Artikel

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer