06.08.14

PopPet: Arduino-Roboter-Baukasten für Einsteiger

Kleiner Kerl. Halt! Es ist ja ein Mädel... (Foto: Jaidyn Edwards)

Kleine, süße Roboter gehen immer! Das dachte sich wohl auch der Australier Jaidyn Edwards. Herausgekommen ist PopPet - eine winzige Maschine, die die Kreativität anregen und den Einstieg in die Robotik erleichtern möchte.

 

PopPet ist streng genommen keine Sensation mehr, wurden ähnliche Konzepte doch schon in anderen Kickstarter-Projekten vorgestellt sowie erfolgreich finanziert. Aber der winzige Roboter von der Länge und Breite einer Kreditkarte möchte dennoch einige Besonderheiten bieten. Unter anderem legt der Schöpfer sehr viel Wert darauf, dass ihn jeder bauen kann. Löten ist nicht erforderlich, stattdessen schraubt man das Gehäuse und die einzelnen Komponenten schnell zusammen bzw. steckt die Teile ineinander . Gerade für Einsteiger und Kinder eignet sich PopPet daher sehr. Für Jaidyn Edwards ist PopPet übrigens weiblich...

 

Was steckt drin?

In PopPet steckt ein Arduino-Controller, der entsprechend über die Arduino IDE programmiert werden kann. Hinzu gesellen sich ein Motor für die Fortbewegung, ein Battery Pack für vier AA-Batterien, ein Bluetooth-Modul, ein Distanz-Sensor für das Erkennen von Hindernissen und genügend Flächen, um Sensoren oder LEDs an der Maschine zu befestigen. Ob man ihn bzw. sie mit Leuchten oder weiteren Fähigkeiten ausstatten möchte, ist einem selbst überlassen. Zusätzlich kann PopPet durch Faceplates individualisiert werden. Soll das Gadget womöglich grimmig gucken? Kein Problem: Einfach die Vorderseite durch eine andere Fläche ersetzen. Diese kann zum Beispiel aus einem 3D-Drucker stammen oder aus einer Holzplatte gefertigt werden.

Wozu?

Was soll das überhaupt? PopPet möchte in erster Linie unterhalten und Spaß bereiten - und das auf unkomplizierte Art und Weise. Anfängern möchte man zudem den Einstieg in die vielseitige Welt der Robotik möglichst einfach machen. Aber wie schon angedeutet: PopPet ist nicht fertig und wird aktuell noch für kurze Zeit bei Kickstarter finanziert. Jaidyn Edwards hat eigentlich keine übertriebenen Forderungen, möchte er doch „nur“ 8000 Australische Dollar (rund 5600 Euro) für die Produktion einsammeln. Kurioserweise hat er es noch nicht ganz geschafft, dabei soll ein fertiger Roboter zum Zusammenbauen gerade mal umgerechnet 55 Euro kosten.

In dem Kickstarter-Video präsentiert der Erfinder sein Werk:

Ob es der junge Mann das Geld für seine Schöpfung bekommt? Das wird sich in Kürze zeigen.

Weitere Details gibt’s bei Kickstarter und auf der offiziellen Webseite .

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