12.03.14

Pono: Neil Youngs Highend Music Player jetzt auf Kickstarter vorbestellen

Pono im "Toblerone-Design"

Nach drei Jahren Vorbereitung kann man den Pono Music Player nun via Kickstarter vorbestellen. Mit ihm möchte Neil Young uns allen die Freude an Musik zurückbringen, denn sowohl der Player als auch der dazugehörige Store setzen ganz auf höchste Soundqualität.

 

Nicht erst ab 15. März wie vielerorts angekündigt, sondern bereits jetzt ist der Pono Music Player auf Kickstarter zu finden. Die 100 "Early Bird"-Ponos sind gar bereits ausverkauft. Aber die diversen Varianten der "Artist Signature Series" sind u.a. noch zu bekommen: verchromt und mit Lasergravur einer Künstlerunterschrift.

Mit Pono will Musiker Neil Young uns ein mobiles Sounderlebnis bieten, wie wir es bislang noch nicht kannten. CD-Qualität ist da schon die unterste Messlatte.

Eher kurios finde ich, wie manche Techmedien gleich wieder von einem "Angriff auf Apple" schreiben. Das sorgt sicherlich für ein paar Klicks extra, ist aber Unsinn. Der Stern von Apples iPod sinkt schließlich bereits seit geraumer Zeit. Die Smartphone-Welle spült hier die Umsätze weg. Entgegen sonstiger Gepflogenheiten hat Apple seine iPod-Modellpalette im vorigen Jahr überhaupt nicht mehr aktualisiert. Die Musik spielt eben inzwischen beim iPhone.

Aber selbst wenn man das beiseite ließe: Der Pono ist für Musikfreunde gedacht, für die ein iPod sowieso nie wirklich in Frage gekommen wäre. Schließlich können deren klassischen Modelle beispielsweise mit dem Musikformat FLAC nichts anfangen. Apples hauseigene Lossless-Alternative wirkt da eher wie ein Feigenblatt. Der Pono hingegen richtet sich an Hi-Fi-Fans, die auch unterwegs so wenig Kompromisse wie möglich eingehen wollen und bereit sind, dafür einen entsprechenden Aufpreis zu bezahlen.

Damit ist Pono längst nicht der erste Vertreter. Es gibt bereits etliche Geräte, die in genau diese Nische zielen. Wir haben euch beispielsweise den FiiO X3 vorgestellt. Pono will nun mit Design und Benutzerfreundlichkeit, seinem Promi-Bonus und vor allem einem kompletten Ökosystem inklusive Store punkten.

Pono versteht "nahezu alle" Formate

Das dreieckige "Toblerone-Design" ist dabei nicht allein ein optisches Gimmick: Es ermöglicht nach Aussagen der Macher, hochwertigere Komponenten zu verbauen und diese so zu platzieren, dass sie sich nicht gegenseitig stören. Bedient wird der Pono über seinen Touchscreen. Und über PonoMusic.com wird man dann seine High-End-Musikdateien einkaufen können. Hier soll man Musik sowohl von den großen Labels als auch von den Indepents finden. Der Preis pro Album wird zwischen 15 und 25 Dollar liegen. Der Player versteht sich aber unabhängig davon auf das bereits erwähnte FLAC und "nahzu alle" anderen Formaten, sofern sie nicht kopiergeschützt sind. 128 GB interner Speicher sollen für 100 bis 500 Alben ausreichen. Ein Streaming-Angebot à la Spotify gibt es zunächst nicht, wird für die Zukunft aber immerhin nicht ausgeschlossen.

400 US-Dollar soll der Pono kosten, wenn er in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommt. Auf Kickstarter bekommt man für diese Summe aktuell eine der verchromten Sondereditionen mit Lasergravur-Unterschriften von Neil Young, Willie Nelson, Tom Petty, Patti Smith, Pearl Jam, Beck und anderen. Wer 100 Dollar sparen will, bestellt sich die reguläre schwarze oder gelbe Variante vor.

Werbevideo zum Pono Music Player

Dieses überlange Kickstarter-Video mit allerlei Musikprominenz stellt euch das gesamte Projekt noch einmal vor:

Weitere Informationen findet ihr hier auf der Kickstarter-Projektseite zum Pono. Viele Detailfragen werden dort in den FAQs beanwortet.

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