Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

17.03.15

Podo: Kleine Kamera haftet an fast allen Oberflächen

podo_blue3

Keine Point-and-Shoot, sondern eine Stick-and-Shoot soll die Schnappschusskamera Podo sein. Die kleine Kamera soll an fast jeder Oberfläche haften und Videos mit 720 px und Bilder mit 8 MP kabellos ans Smartphone übertragen. Auf Kickstarter hat das Projekt schon nach wenigen Tagen das Dreifache der benötigten Summe erreicht.

podo_blue3

Die kleine Schnappschusskamera Podo ist ein echter Renner auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Dabei sieht sie relativ unscheinbar aus, ein bisschen wie ein Spielzeug. Aber wie es aussieht, lässt sich eine Menge damit anfangen.

Dank eines Magnetfußes mit einer Mikrosaugnapf-Fläche lässt sich Podo an nahezu jeder Oberfläche befestigen. Die Millionen mikroskopisch kleiner Saugnäpfe haften auch an Wänden, an denen ein normaler Saugnapf nicht hält. Und der Magnet gibt auf allen magnetischen Oberflächen zusätzlichen Halt. Hat sich Staub auf den Mikro-Saugnäpfen abgelagert, kann man ihn einfach mit Wasser abspülen und die Haftkraft wieder zu erneuern.

Im folgenden Video stellen 2 der drei Gründer, Eddie Lee und Sam Pullman, ihre Podo-Kamera und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vor.

Kamera mit verschiedenen Aufnahmemöglichkeiten

Podo wird via Bluetooth mit dem Smartphone über eine kostenlose App für iOS oder Android bedient. Das Smartphone dient dabei als Sucher und Auslöser. Die Kamera schießt Bilder mit 8 Megapixeln Auflösung, dank eines LED-Blitzes kann sie auch im Dunkeln verwendet werden. Videos werden mit 720 p gedreht, außerdem sind auch Zeitrafferaufnahmen möglich sowie Selbstauslöseraufnahmen mit einigen Sekunden Vorlauf und Doppelbelichtungen.

So kann man zum Beispiel die Podo Kamera bei einer Party in einer strategisch günstigen Ecke platzieren, und die Kamera alle paar Minuten ein Foto schießen lassen. Wählt man den Zeitraffer-Modus, kann man am Ende der Party den Abend zusammengefasst in einem Zeitraffer-Film noch einmal Revue passieren lassen.

Der Akku soll für zwei Stunden Videoaufnahmen ausreichen, ein interner Speicher von 4GB nimmt Fotos und Videos auf, damit das Smartphone nicht ständig als empfangsbereit sein muss. Da Podo zwischen den Aufnahmen in einen Ruhemodus wechselt, reicht der Akku im Auto-Modus, um innerhalb einer Woche Hunderte Fotos zu schießen.

Aber natürlich kann man Podo auch einfach als eine Art externe Linse für sein Smartphone nutzen und Fotos sowie Videos sofort ans Smartphone schicken, um sie direkt aus der App heraus auf Instagram, Facebook und anderen Sharing-Seiten zu teilen.

Podo ist zwar nicht wasserdicht, aber wassergschützt. Die einzige Schwachstelle - der Micro-USB-Anschluss - ist durch einen Gummistöpsel abgedichtet.

Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis zum 21. April 2015. Eine Podo-Kamera gibt es für umgerechnet rund 80 Euro, die jeweils noch anfallenden Versandkosten sowie Umsatzsteuer werden angegeben, wenn man das Projekt unterstützt. Weitere Infos inklusive Youtube-Videos, die Podo genau erklären, findet Ihr auch auf der Website von Podo.

Schlagworte zu diesem Artikel

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer