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26.06.09

Plustek OpticFilm 7600i: Diascanner für Profis

Die Rettung vieler Dia-Sammlungen und Negative: plustek OpticFilm 7600i (Bild: plustek)

Plustek bringt jetzt einen Scanner für Dias und Negative, der durch hohe Auflösung und Profi-Software besticht.

In unseren Schubladen lagern noch viele tausend Dias und Negative aus der "Prä-Digital"-Ära, doch der Projektor ist schon lange eingemottet, und nachträglich Abzüge machen, das will man auch nicht mehr. Eine Idee ist, die Streifen zu digitalisieren. Die Verarbeitung der Dias und Negative mit einem normalen Flachbett-Scanner mit Durchlichteinheit oder einem billigen Gerät für um die hundert Euro bereiten jedoch nicht viel Freude: die Ergebnisse sind durch die geringe Auflösung unscharf und falsch ausgeleuchtet. Hierfür sollte man einen besseren Scanner wählen, der sowohl mit seinen Eigenschaften als auch der Auflösung besser hierfür geeignet sind - wie den Plustek OpticFilm 7600i Scanner. Er verarbeitet nur Filme oder Rähmchen und agiert mit 7200 dpi. Zum Vergleich: gute Flachbettscanner haben gerade mal ein Drittel - wobei das für eine Richtung gilt, in zwei Dimensionen erreicht man mit dem Gerät eine neun Mal so hohe Auflösung. Ein spezieller Infrarotkanal für die Erkennung von Bildfehlern sowie LED-Hinterleuchtung versprechen noch bessere Scannergebnisse.

Entscheidend ist auch die dynamischen Dichte von 3,5: in Verbindung sowie einer auf den Scanner abgestimmten SilverFast-Software soll sich der OpticFilm 7600i Ai ohne Probleme mit hochprofessionellen und sehr teuren Trommelscannern messen lassen können. Durch "Multi-Sampling" erreicht er eine hohe Tiefenschärfe, und Multi-Exposure vermindert das Rauschen. Für den Anwender bedeutet das: Man erkennt auch noch Details, wo Dias aus dem Flachbettscanner nur eine versumpfte Fläche zeigen.

Der OpticFilm 7600i Ai wurde für ambitionierte Amateure konzipiert und wird mit einer speziellen Software von LaserSoft ausgeliefert. Grafiker und Fotografen werden sie kennen, denn sie ist schon seit Jahren im professionellen Einsatz. Das Gerät wird in zwei Varianten ausgeliefert: mit Silverfast SE Plus oder SilverFast Ai Studio. Bei der Beseitigung von Fehlern nutzen die Programme einen speziellen Infrarotkanal (Infrared Smart Removal of Defects, kurz iSRD), das erlaubt die vollautomatische Erkennung von Staubkörnern, Kratzern, Pilzen und anderen Schäden auf der Vorlage. Der Scanner ist im Fachhandel ab ca. 500 Euro zu haben.

Technische Daten

  • Modelle: Plustek OpticFilm 7600i SE, Plustek OpticFilm 7600i Ai
  • Optische Auflösung: max. 7200 x 7200 dpi
  • Lichtquelle: LED
  • Besondere Eigenschaften: spezieller Infrarotkanal-Kanal (iSRD) für optimale Staub- und Kratzerentfernung, Multi-Exposure-Funktion zur Rauschunterdrückung, Multi-Sampling für realistische Farbtiefen selbst bei kleinsten Details, 35 mm IT8-Kalibriervorlage (nur OpticFilm 7600i Ai)
  • Geschwindigkeit: ca. 4 Min. 20 Sek. bei höchster Auflösung
  • Treiber: TWAIN und WIA - Kompatibel
  • Software: 7600i SE mit SilverFast SE, 7600i Ai SilverFast Ai
  • Maße (B x H x T in mm): 120 x 272 x 119 (ohne Objektträger)
  • Gewicht: ca. 1,6 kg

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