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05.03.09

Pixavi Xcaster ST5000: Filmt und sendet live

Pixavi Xcaster ST5000 - Teuer und hässlich

Die Pixavi Xcaster ST5000 mag die hässlichste Videokamera sein, die man seit langem gesehen hat, aber dafür kann sie eine ganze Menge.

Um Bewegtbilder von A nach B zu senden benötigt eine ziemlich große Menge an Technik. Zumindest, wenn die Bilder qualitativ einigermaßen in Ordnung sein sollen. Zwar gibt es für Reporter schon seit langem einige Übertragungskoffer, mit denen man einen Satelliten anzapfen kann, aber selbst die sind noch ziemlich groß und unhandlich. Der norwegische Hersteller Pixavi hat jetzt eine Kamera vorgestellt, die live über verschiedene Kanäle HD-Material streamen kann:

Die Kamera selber ist, je nach Konfiguration, in der Lage einen 720p HD Stream aufzunehmen. Ist man mit einem WLAN Netz verbunden, können die Daten sofort weiter gesendet werden. Pixavi richtet sich mit dieser Version vor allem an Firmen, die Präsentationen oder Konferenzen mit einer mobilen Kamera ins Netz stellen möchten.

Codiert wird in H.264/AVC, der Ton wird in Stereo mit gesendet. Der Akku der Kamera soll bis fünf Stunden halten, allerdings auch abhängig davon, welche Funktionen man gleichzeitig nutzt. Zwei Stunden soll die Kamera aber auch bei Höchstbelastung durchhalten.

Aber neben dieser Kamera arbeitet man auch an weiteren Varianten. So hat man die Xcaster schon von Haus sehr robust gestaltet, damit sie mal einen kurzen Fall oder etwas Spritzwasser aushält. Für das Militär und den Einsatz von Journalisten, plant man eine Kamera, die noch etwas mehr aushält und in der Lage ist, die Bilder via Satellit sofort weiter zu geben.

Natürlich ist so eine Kamera nicht gerade günstig. 7500 Dollar hätte Pixavi gerne für die Xcaster. Eine Menge Geld, aber man richtet sich auch eher an die Profis.

Pixavi.

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