12.06.14

Pipesbox: Schwarze Schaltzentrale für das vernetzte Zuhause mit Raspberry Pi und eigenem Marktplatz

PipesBox

Smart Home ist die Leidenschaft des kleinen Startups PipesBox aus Rostock und ihrer gleichnamigen Schaltzentrale für das vernetzte Zuhause. Nach erfolgreicher Crowdfunding-Kampagne hat das Team jetzt die Box finalisiert und den Verkauf gestartet.

 

Über die PipesBox aus Rostock berichteten wir bereits an dieser Stelle vor ziemlich genau einem halben Jahr. Mittlerweile ist die Box fertig, hat ein finales Design erhalten und geht zusammen mit dem notwendigen Zubehör in den Verkauf. Die Elektronik erscheint simpel; punkten will das junge Team mit einem eigenen Software-Marktplatz.

Die PipesBox ist ein quaderförmiger, eher flacher schwarzer Kasten mit Schnittstellen für den WLAN-Router und den Funkstandard Z-Wave. Über ein LAN-Kabel wird die Box direkt mit dem Router des Heimnetzwerks verbunden. Im inneren der PipesBox arbeitet ein Raspberry Pi mit Funkmodul. Ein zweiminütiges Video stellt die PipesBox vor:

www.youtube.com/watch

Der Marktplatz der unbegrenzten Möglichkeiten

Besonderheiten der Pipesbox sind der eigene Pipes Market mit bereits erstellten Anwendungen und die Möglichkeit, Funktionen über so genannte Pipes selbst zusammenzufassen. So lässt sich etwa eine Überwachungskamera mit Hilfe der Pipesbox so programmieren, dass sie minütlich ein Foto in den eigenen Cloudspeicher bei Dropbox stellt. Oder falls ein verbundenes Thermostat eine gewünschte Temperatur meldet, kann dies der Auslöser für eine weitere Aktion sein – etwa dafür, eine Push-Nachricht auf das Smartphone zu schicken oder die ebenfalls verbundenen Jalousien zu öffnen. Das Prinzip imitiert das von Yahoo entwickelte Projekt Pipes und erinnert an den beliebten Webautomatisierungsdienst IFTTT.

 

Das Startup verkauft die Pipesbox in der Standardversion ohne weiteres Zubehör für 150 Euro inklusive Versand. Wer selbst basteln möchte, kann sich die „Pipesbox for Nerds“ für 50 Euro aus allen mitgelieferten, notwendigen Einzelteilen selbst zusammenbauen. Das Starterpaket Pipesbox Energie bringt für 200 Euro neben der Box auch einen steuerbaren Zwischenstecker für die Steckdose mit. Mehr Sensoren gibt es in den Starterpakets „Sicherheit“ und „Deluxe“ für 300 und 380 Euro. Im Shop des jungen Teams gibt es passende Komponenten wie eine D-Link IP-Kamera auch einzeln zu kaufen.

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer