25.06.14

Photofast i-Flashdrive HD ausprobiert: Speichererweiterung für iOS-Geräte - praktisch, simpel und schnell

Photofast i-Flashdrive HD (Bilder: Frank Müller)

Der Photofast i-Flashdrive ist ein USB-Stick mit einem zweiten Stecker für Lightning-Buchsen und einer dazugehörigen kostenlosen App. Damit können Inhalte zwischen i-Flashdrive HD und iOS-Gerät ausgetauscht werden - und zwar in beide Richtungen. Wir haben ausprobiert, wie gut das klappt.

 

i-Flashdrive von Photofast ist nicht ganz neu auf dem Markt. Schon vor drei Jahren stellte das Unternehmen eine Version mit 30-Pin-Stecker vor. Jetzt gibt es eine neue Generation des i-Flashdrive HD mit Apples aktuellem Lightning-Stecker. Sowohl USB- als auch Lightning-Stecker sind dabei durch fest sitzende Kunststoffkappen geschützt.

Die Handhabung ist ganz einfach: Zunächst lädt man sich die [itunes itunes.apple.com/de/app/i-flashdrive-hd/id525386291 App iFlashdrive HD[/itunes] herunter. Mit dieser kann man Dateien zwischen iOS-Gerät und i-Flashdrive HD hin- und herkopieren und sogar auf seine Dropbox zugreifen. Das heißt, wenn man online ist, kann man Dateien aus der Dropbox (die sich nicht auf dem iOS-Gerät befinden) direkt auf den i-Flashdrive kopieren - oder umgekehrt. Äußerst sinnvoll, dazu ganz einfach und ziemlich flott.

Die App verschlüsselt auf Wunsch einzelne Dateien auf dem i-Flashdrive, sichert die Kontakte vom iOS-Gerät auf dem Stick und ermöglicht es mit dem eingebauten Voice Recorder, Sprachaufzeichnungen direkt auf dem i-Flashdrive abzulegen. (Ich persönlich würde allerdings immer das unschlagbar einfache [itunes itunes.apple.com/de/app/dropvox-record-voice-memos/id416288287 von Irradiated Software[/itunes] empfehlen.) Will man seine Voice Memos jedoch nicht in die Cloud schicken, ist der Voice Recorder schon ziemlich praktisch.

Ein Test mit dem [itunes itunes.apple.com/de/app/blackmagic-disk-speed-test/id425264550 Disk Speed Test[/itunes] ergab überraschend rasante Transferraten. Rund 386 MB/s Schreib- und knapp 448 MB/s Lesegeschwindigkeit lassen keine Wünsche offen. Damit sind auch größere Daten schnell vom MacBook auf den i-Flashdrive kopiert.

Viel Positives, kaum Kritikpunkte

Frühere Versionen des i-Flashdrive, die man aktuell noch auf Amazon findet, mussten über einen Adapter an aktuelle iOS-Geräte angeschlossen werden. Das kann anscheinend zu Problemen führen - diese gibt es bei der neuen Version mit Lightning-Stecker nicht. Der Stecker passt perfekt ins iPhone, sitzt wackelfrei, und Inkompatibilitätsmeldungen habe ich nicht erhalten. Schließlich ist der i-Flashdrive von Apple zertifiziert und trägt das Mfi-Zeichen.

Allerdings ist auch der i-Flashdrive mit Lightning-Stecker ziemlich breit geraten. Am MacBook (und wahrscheinlich auch an einigen anderen Klapprechnern) verdeckt der i-Flashdrive den danebenliegenden USB-Anschluss. Braucht man beide Anschlüsse, muss man für den i-Flashdrive eine USB-Verlängerung verwenden.

Der einzige andere echte Kritikpunkt am i-Flashdrive scheint mir im Augenblick der hohe Preis zu sein. Die Version mit 8 GB Speicher kostet rund 70 Euro, für 32 GB zahlt man 160 Euro und für 64 GB sogar stolze 240 Euro. Da kosten mittlerweile sogar externe SSD-Festplatten deutlich weniger. Aber die lassen sich natürlich auch nicht direkt an ein iPhone anschließen. Das ist es, was den i-Flashdrive alternativlos macht (um mal das Unwort des Jahres 2010 zu verwenden).

An Handhabung, Funktion und Geschwindigkeit gibt es nach meiner Erfahrung nichts auszusetzen. Der i-Flashdrive erweitert den Speicher und die Möglichkeiten von iOS-Geräten wirklich ganz einfach, simpel und schnell. Schade nur, dass er nicht günstiger zu haben ist.

Weitere Infos und Bezugsmöglichkeiten findet ihr direkt auf der Website von i-Flashdrive .

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