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24.03.14

Phosphor Touch Time: Diese Minimal-Smartwatch hält ein Jahr ohne Aufladen durch

Phosphor Touch Time

Uhrenhersteller Phosphor klinkt sich ein ins Smartwatchrennen, aber beim Featurewettkampf macht er nicht mit. Seine "Touch Time" geht kaum als Smartwatch durch, hat dafür aber andere Stärken.

Phosphor Touch Time Phosphor Touch Time

Das richtige Set an Features zu finden, ist bei einer noch jungen Produktkategorie gar nicht so einfach. Wer mehr Funktionen hinzufügt, macht das Gerät zwar flexibler einsetzbar, aber zugleich komplizierter und muss auf leistungsfähigere Technik setzen, die wiederum teurer ist und zum Beispiel mehr Strom frisst. Verzichtet man auf Funktionen, hat man diese Nachteile zwar nicht, aber dafür kann das Gerät am Ende vielleicht einfach zu wenig. Die Phosphor Touch Time ist ein Beispiel: Sie macht zwar den Trend zur multifunktionalen Uhr am Handgelenk mit, aber sie spart sich vieles von dem, was andere Smartwatches auszeichnet.

So verbindet sich die Touch Time beispielsweise nicht mit einem Smartphone. Jetzt ist sie aber nicht etwa eine jener Smartwatches, die auch als Zweithandy mithalten kann. Nein, sie hat überhaupt gar keine Verbindungen nach außen – weder drahtlos noch per Kabel. Das bedeutet auch: Man bekommt nur die Funktionen, die von Haus aus mitgeliefert werden und kann daran nichts mehr ändern. Die Älteren unter uns werden sich noch an die Zeit erinnern, als das Normalität war. Aber heute erwartet man schon, dass man auf einem solchen Gerät Apps installieren kann oder es aber zumindest künftig Updates geben könnte, die beispielsweise neue Uhrvariationen oder neue Features enthalten. Alles das wird es bei der Touch Time nicht geben.

Auch das mitgelieferte Set an Funktionen ist sehr reduziert, um es einmal so auszudrücken: Man hat neben der Uhrfunktion u.a. einen Wecker, eine Stoppuhr und eine Erinnerungsfunktion. Alles in allem sind es sieben mitgelieferte "Apps".

Die Zahl der Funktionen ist eher übersichtlich. Die Zahl der Funktionen ist eher übersichtlich.

Gesteuert wird die Uhr wie der Name schon vermuten lässt via Touch. Laut einem Hands-on der Kollegen von Engadget funktioniert das allerdings nicht sonderlich gut. Und das führt dann zu ziemlich frustrierenden Erlebnissen.

Auf der Haben-Seite hat die Uhr ihre Batterielaufzeit. Hier muss man sich keine Sorgen machen, dass die Armbanduhr eventuell nur mit Mühe einen Tag Betrieb schafft. Auch eine Woche ist drin. Auch ein Monat. Nach Angaben von Phosphor soll man die Knopfzellen-Batterie nur etwa einmal im Jahr austauschen müssen. Außerdem ist die Uhr bis zu 30 m wasserdicht. Entworfen hat sie der ehemalige Nike-Designer Stefan Andrén. Und sie ist dabei sehr schlicht geraten. Für Mutige gibt es neben dem klassischen Silber oder Schwarz aber auch Varianten in Pink oder Orange.

Wer die Uhr interessant findet, kann sie direkt beim Hersteller bestellen . Sie ist für umgerechnet rund 115 Euro erhältlich, kostenloser Versand ist möglich, Steuern kommen aber noch hinzu. Für meinen Geschmack ist das zu hoch angesetzt, denn dafür bekommt auch fast eine Pebble und die kann dann doch eine ganze Menge mehr.

Pebble links und Touch Time rechts. (Bild: Engadget) Pebble links und Touch Time rechts. (Bild: Engadget)

Weitere Informationen findet ihr direkt beim Hersteller bestellen . Gefunden haben wir die Phosphor Touch Time bei Gizmodo und Engadget.

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