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19.11.15

PhoneDrone Ethos: Das Smartphone kann fliegen!

Da steckt ein Telefon drin. (Foto: xCraft)

Würdet ihr euer teures Smartphone fliegen lassen? Einige vermutlich schon, denn die PhoneDrone Ethos ist ein großer Erfolg bei Kickstarter.

Da steckt ein Telefon drin. (Foto: xCraft) Da steckt ein Telefon drin. (Foto: xCraft)

Die Idee ist an sich reizvoll: Man nehme ein reguläres Mobiltelefon, stecke dieses in ein spezielles Case und lasse es fliegen. Die Firma xCraft möchte Smartphones in die Luft bringen – als Mini-Quadrocopter.

 

Gute Idee?!

Ja, das klingt schon schräg: Das Smartphone mutiert zum Herz einer kleinen Drohne dank PhoneDrone Ethos. Eingesteckt wird das Telefon in die Mitte des Quadrocopters in eine robuste, flexible Neopren-Hülle, die auch größere Stürze und Vibrationen verkraften kann, ohne dass das teure Handy Schaden nimmt. Wer möchte, nutzt ein zusätzliches Case – genügend Raum soll für kleinere und größere Smartphones geboten werden.

Gesteuert wird PhoneDrone Ethos mit einem zweiten Smartphone mit iOS oder Android, eine Direktverbindung ermöglicht auch das Übertragen von Bildern und Videos in Echtzeit. Interessant hierbei: Durch einen Spiegel nimmt die Kamera des Smartphones in der Drohne auch von der Seite oder von vorne auf, nicht nur vom Boden. Ein frischer Ansatz: Eine Steuerung via Apple Watch ist außerdem vorgesehen.

Wer möchte, kann die PhoneDrone auch autonom durch die Gegend düsen lassen. Feste Routen können programmiert werden, hier kommt das GPS-Modul des Smartphones zum Einsatz. Zudem möchte man eine API zur Verfügung stellen, mit der Entwickler ihre eigenen Anwendungen programmieren oder gar das Verhalten des Quadrocopters ändern können.

Guter Preis

Reizvoll an PhoneDrone Ethos ist sicherlich der Preis: Hier geht es schon ab 99 US-Dollar für ein DIY-Kit los. Für eine komplette Drohne, der nur noch ein Smartphone fehlt, werden 275 US-Dollar fällig. Und natürlich muss niemand sein teures Samsung Galaxy S6 Edge oder iPhone 6S ist den Flugapparat stecken – persönlich hätte ich da wohl zu viel Angst. Es sollen auch Einsteiger-Smartphones genügen. Ferner verspricht man eine simple Steuerung und redundante Elektronik – sollte mal etwas ausfallen, springen andere verbaute Komponenten ein. Das dürfte aber wohl nicht für die Motoren an den Propellern gelten.

Handlich und klein. (Foto: xCraft) Handlich und klein. (Foto: xCraft)

Bei Kickstarter wurde das Finanzierungsziel von 100.000 US-Dollar längst überschritten, im September 2016 soll mit der weltweiten Auslieferung begonnen werden. Zumindest haben es die Verantwortlichen bei xCraft nun endlich geschafft: Vor einem halben Jahr verlief die Kickstarter-Kampagne des Vorgängers nicht erfolgreich – trotz eines fast identischen Ansatzes.

Weitere Details gibt’s bei Kickstarter und auf der offiziellen Webseite.

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