Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

04.02.09

Philips Wake-up Light im Test: Sonnenaufgang in vier Wänden

Philips Wake-up Light im Test

Seit einiger Zeit ist von Philips das Wake-up Light in einer upgedateten Form erhältlich. Wir haben den Edel-Wecker getestet und so jeden Morgen einen Sonnenaufgang geniessen können.

Das Wake-Up Light von Philips, eine Art High-Tech Wecker, verspricht ein "natürliches" Aufwachen, sowie einen Sonnenaufgang in den eigenen vier Wänden. Dabei gestaltet sich das Aufwachen nicht nur wegen dem warmen, immer stärker werdendem Licht (dem Sonnenaufgang) ganz sanft, sondern auch wegen der idyllischen Geräuschkulisse, mit welcher der Weckvorgang untermalt wird. neuerdings.com hat die zweite, zur IFA vorgestellte Version des Wake-up Light einen Monat lang intensiv getestet.

Zuerst jedoch einige Worte zu den technischen Details. Die wichtigsten Komponenten des Wake-up Light, welches via Kabel ans Stromnetz angeschlossen wird (ein Batteriebetrieb ist nicht möglich), sind sicher die die 300 Lux starke Stromsparlampe, sowie der eingebaute Lautsprecher. Genau durch diese zwei Dinge wird man morgens sanft aus den Träumen geholt. Eine halbe Stunde vor der eingestellten Weckzeit beginnt das Licht zu leuchten und wir daraufhin immer heller. Da das Zimmer so immer wie stärker mit warmem Licht durchflutet wird, scheint es, als würde die Sonne aufgehen. Exakt zur eingestellten Weckzeit erklingt dann der Weckton, wobei man zwischen Vogelgezwitscher, Urwaldgeräuschen, Glöckchen im Wind, einem Steel-Drum-mässigen Klang, sowie (ganz klassisch) dem Radio auswählen kann. Programmieren kann man das Wake-up Light mittels drei Rädchen, die an der Seite des Geräts angebracht sind.

Doch wie ist es, morgens von einer kleinen, künstlichen Sonne aus den Federn geholt zu werden? Sehr cool und sehr sanft. Das warme Licht sowie ein zu Beginn leises, dann immer stärkeres Vogelgezwitscher sind eine Garantie dafür, ohne Stress und ohne Schock aus den Träumen gerissen zu werden. Begünstigt wird dies dadurch, dass die maximale Lichtintensität einstellbar ist und man den Weckvorgang deshalb so timen kann, dass man nicht bereits 20 Minuten vor der geplanten Weckzeit, vom Licht geblendet, wach wird. Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass es mit dem Wake-up Light für einige Leute oder Situationen etwas zu sanft zu und hergeht. Wer nur aus den Federn kommt, wenn ein Feldwebel mit Trillerpfeife neben dem Bett steht, wird mit dem Edel-Wecker wohl notorisch verschlafen. Etwas schade finde ich, dass nur eine Weckzeit programmiert werden kann, aber dieses Manko dürfte zu verkraften sein. Sehr nützlich finde ich dafür den Mini-Akku, der für einige Minuten Strom liefert, falls dieser einmal ausfallen würde. Bei mehr als fünf Minuten Stromausfall verschläft man am nächsten Morgen aber trotzdem.

Unter dem Strich handelt es sich beim Wake-up Light um einen wirklich schönen und sanften Wecker, der auch als edle Nachttischlampe taugt. Wer jedoch ohne rabiate Weckmethoden das Bett nicht verlässt, oder wer sein Bett oder Schlafzimmer mit jemandem teilt, der nicht unbedingt immer zur selben Zeit aufstehen will, wird mit dem Wake-up Light eventuell einige Probleme haben. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von CHF230.- (im Internet gibt es auch billigere Angebote) ist das Ambilight jedoch nichts für Leute, die einfach "einen Wecker" wollen, sondern eher für solche, die sich gerne etwas gönnen, dafür dann aber auch morgens entspannter aufwachen können.

Wake-up Light

Schlagworte zu diesem Artikel

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer