22.10.09

Philips DirectLife: Fitnesscoach in der Hosentasche

Philips DirectLife

Mit dem DirectLife von Philips hat man seine tägliche Dosis Bewegung stets im Blick.

Die große Volkskrankheit ist Fettleibigkeit, wir alle sollten uns mehr bewegen. Aber wie viel ist genug?

Philips versucht uns da mit dem DirectLife eine Hilfestellung zu geben. Dieses kleine Gerät misst mithilfe eines Beschleunigungssensors die tägliche Dosis Bewegung und zeigt diese in Form eines Balkens an.

Die Werte können dann auf den Computer geladen und dort analysiert werden.

Nur, was fängt man dan mit diesem Wust an Daten an? Hier wird's spannend: Um die Auswertung kümmern sich fachkundige Kräfte online, denn zusammen mit dem Gerät erwirbt man auch ein Gesundheits-Abonnement (mit monatlichen Gebühren):

Man erhält mit dem DirectLife seinen persönlichen Fitness-Coach, der die momentane Situation anhand der Daten analysiert und das passende Fitness-Programm erarbeitet. Wann immer man 15% des vorher vereinbarten Trainningsziels erreicht hat, leuchtet eine LED.

Wer also glaubte, dieses Wunderding könne den Bauch wegzaubern, hat weit gefehlt. Außer dem täglichen Tragen des modischen Überwachers (geworben wird damit u.a. als Anhänger für die Halskette), muß auch auch persönlicher Einsatz erfolgen. Aufgrund der geringen Größe passt DirectLife überall hin, der persönliche Fitness-Inspektor kann sogar zum Schwimmen mitgenommen werden - er ist wasserfest.

Die Aufzeichnung per Accelerometer sind recht genau, laut einem Bericht im Fachblatt "Obesity 2007" ist die Berechnug des Philips Tracmor ausreichend, um ein realistisches Bewegunsmuster zu erzeugen. Dabei werden die Messdaten zusammen mit dem Alter, Geschlecht, Größe, und Gewicht in Kalorien umgerechnet. Die Technik basiert auf einem Forschungsprojekt von Philips und der Maastrichter University.

Leider ist der Dienst für DirectLife vorerst nur in den Niederlanden und in den USA für ca. 50 € pro Gerät und 10 € monatlicher Gebühr verfügbar. Was allerdings auch heissen könnte, dass wir noch nicht so verfettet sind wie die Amerikaner (und die Holländer?).

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis ein findiger Programmierer die Accelerometer in den Smartphones für den gleichen zwecke ausnutzt.

Die englischsprachige DirectLife Webseite ist bei Philips (USA) zu finden.

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