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21.07.15

Petzi Treat Cam: Mit dieser Kamera werden Katzen und Hunde bespaßt

Der Apparat ist Futterspender und Kamera in einem Gerät. (Foto: Petzilla)

Was, wenn man den halben Tag unterwegs ist und sich fragt, was das geliebte Haustier daheim so treibt? Die Petzi Treat Cam liefert Antworten. Und noch etwas mehr.

Der Apparat ist Futterspender und Kamera in einem Gerät. (Foto: Petzilla) Der Apparat ist Futterspender und Kamera in einem Gerät. (Foto: Petzilla)

Petzi ist eine HD-Kamera, die in der Wohnung platziert wird und explizit für besorgte Katzen- und Hundebesitzer gedacht ist. Doch auch die geschätzen Vierbeiner sollen dank Futterspender und Lautsprecher ihren Spaß haben.

 

Für Besitzer und Vierbeiner

Laut offiziellen Aussagen wurde die Petzi Treat Cam unter anderem von Tiertrainern entworfen. So recht kann ich mir einen pädagogischen Mehrwert für Hund und Katz zwar nicht vorstellen, aber amüsant ist die Grundidee schon. Vorrangig handelt es sich um eine Kamera, die in den eigenen vier Wänden aufgestellt wird, um bei Abwesenheit trotzdem das eigene Fellmonster im Auge zu behalten. Dank Anbindung zum Internet ist es möglich, über die dazugehörige iOS- bzw. Android-App live zu schauen, was das Tier so anstellt. Oder auch nicht. Auf Knopfdruck können auch Fotos geschossen werden, auf Wunsch nimmt man Videos in 720p-Auflösung auf.

Spaß? (Foto: Petzilla) Spaß? (Foto: Petzilla)

Doch die Petzi Treat Cam besitzt weitere Eigenschaften. Unter anderem können Videos dank Infrarot auch bei schlechten Lichtverhältnissen aufgezeichnet werden, eine Bewegungserkennung ist ebenfalls mit dabei. Im Inneren befinden sich zusätzlich ein Speaker, der genutzt wird: Einfach ins Mikrofon des Smartphones sprechen, schon hören Felix und Hasso, was Herrchen oder Frauchen von sich geben. Die Erfinder betonen, dass Hunde und Katzen mit dieser Peripherie in der Lage seien, digitale Töne wahrzunehmen.

Futter-Apparat

Und da ist noch eine Besonderheit: Wer mag, kann aus der Ferne Leckerlis ausschütten. 100 Trockenfutter-Stückchen finden Platz in der Maschine. Sind „Stubentiger“ und „Wolf“ also artig, winken aus der Ferne Belohnungen. Wie das im besten Fall aussehen soll? Das zeigen die Macher selbst…

youtu.be/ZCSkSKEhU8I

Im September 2013 sammelten die Schöpfer von Petzilla bei Indiegogo über 130.000 US-Dollar für diese Idee ein – der Ansatz kam also schon damals sichtlich gut an. Und jetzt steht die Petzi Treat Cam bald in den US-amerikanischen Ladenregalen. Für 170 US-Dollar soll sie ab Mitte Juli 2015 verkauft werden. Inbegriffen in diesem Preis ist übrigens die Verwendung des dazugehörigen „Social Petworks“, wo Tierfreunde Fotos teilen und sich austauschen. Zumindest in dem eingebetteten Video oben sieht das wie ein Instagram für Haustiere aus. Schon dezent schräg, könnte aber auch bei der Zielgruppe ankommen.

Als Hundebesitzer reizt mich in erster Linie die Kamera, weniger das Verteilen von Leckerlis. Aber vielleicht wäre das was für euch? Dann findet ihr auf der offiziellen Webseite weitere Details.

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