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13.11.13

PetBot: Der interaktive Haustier-Sitter

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Als Tierbesitzer hat man immer ein schlechtes Gewissen, wenn man mal ein bisschen länger von Zuhause weg ist. Mit dem PetBot soll das gemindert werden, denn man kann sein Tier nicht nur jederzeit sehen, sondern auch füttern und mit Leckerlis belohnen.

Passend für jede Haustiergröße

Der PetBot ermöglicht, sich auf vier verschiedene Arten mit dem Tier zu beschäftigen. Man kann sein Tier aus der Ferne füttern, ihm Leckerlis geben, es über eine gespeicherte Sounddatei zum PetBot rufen und Fotos aufs Smartphone geschickt bekommen. Der PetBot hat auch einen Bewegungssensor, der automatisch Bilder macht, wenn sich das Tier vorbei bewegt. Diese werden dann je nach Einstellung auch direkt zum Smartphone geschickt.

Man kann den PetBot mit verschieden großen Kartuschen füllen – je nachdem wie viel man füttern möchte und je nachdem wie groß die Leckerlis sind. Wenn die Kartuschen nicht passen, kann man sich mittels eines 3D-Druckers eigene drucken.

Der PetBot soll für Tiere aller Größen geeignet sein und sowohl an der Wand montiert werden können, als auch auf dem Boden oder einem Tischchen stehen können.

www.youtube.com/watch

Ich selbst habe mir für meine Katzen auch immer einmal wieder solche Geräte angeschaut und überlegt, ob sich diese Anschaffung lohnt. Ich persönlich könnte so ein Gerät allerdings schon deshalb nicht in meinen Haushalt stellen, weil meine Katzen alles demontieren, was sie mit Futter in Verbindung bringen... Ein ähnliches Projekt wurde vor Kurzem auf Google Plus und YouTube vorgestellt: Marco von Solariz.de hat für seine Katze selbst einen Fütterungsroboter gebaut und demonstriert, wie dieser funktioniert.

www.youtube.com/watch

Aus meiner Sicht sind die derzeitigen Lösungen zwar alle noch nicht perfekt und ausgereift, aber sie zeigen, dass man in dieser Richtung noch Entwicklungsspielraum nach oben hat und die Ideen vorhanden sind. Tierbesitzer können so dann auch einmal entspannt einen Tag außerhalb der Wohnung verbringen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, dass die Tiere allein sind.

Den PetBot bekommt man via Kickstarter-Kampagne ab 150 Kanadische Dollar, umgerechnet rund 105 Euro. Damit das Projekt realisiert werden kann, müssen insgesamt 20.000 Dollar zusammen kommen. Diese wurden noch nicht erreicht, aber die Hersteller haben noch bis zum 29. November Zeit.

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