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26.03.12

Peavey AT-200: E-Gitarre mit akustischer Täuschung

Peavey AT-200 mit Auto-tune {pd Peavey;http://www.peavey.com/news/article.cfm/action/view/id/619/20121901.cfm}

Das Stimmen der Gitarre stellt besonders Anfänger oft vor große Herausforderungen. Bei Fortgeschrittenen Spielern ist es dann eher nervig, wenn auf der Bühne nachgestimmt werden muss oder wenn man häufig zwischen verschiedenen Stimmungen wechselt. In solchen (und anderen) Situationen soll die neue E-Gitarre Peavey AT-200 sehr hilfreich sein.

Auto-Tune ist ein etwas belasteter Begriff in der Musikwelt. Die Software zur nachträglichen Tonhöhenkorrektur bei nicht ganz korrekt gesungenen Tönen ist auch als Cher-Effekt bekannt (und berüchtigt), seit die Sängerin Auto-Tune als Klangeffekt in ihrem Lied Believe einsetzte.

Peavey hat jetzt in Zusammenarbeit mit Antares, den Entwickern von Auto-Tune, eine Gitarre auf der Musikmesse Frankfurt vorgestellt, die mit Auto-Tune ausgestattet ist.

Selbst wenn die Gitarre total verstimmt ist, soll der in die Gitarre integrierte Digitale Signalprozessor in Verbindung mit der Software korrekte Töne hervorzaubern. Das ist allerdings nur einer der Einsatzzwecke, und nicht unbedingt der Grund, sich eine Gitarre mit Auto-Tune zuzulegen. Viel beeindruckender sind die anderen Möglichkeiten. Die folgenden Clips zeigen einige davon.

Mit virtuellem Kapodaster

So kann man sich bei der AT-200 den Kapodaster sparen, den man sonst verwendet, um den Klang der Gitarre in der Höhe zu verändern und Musikstücke so zum Beispiel in eine andere Tonart zu transponieren. Und anders als beim echten Kapodaster lässt sich die Gitarre auch tiefer stimmen.

Offene Stimmungen auf Knopfdruck

Auch andere Stimmungen erfordern kein ewiges Herumgeschraube an den Stimmwirbeln mehr, dank Auto-Tune lassen sie sich durch einen Knopfdruck aufrufen.

Viele Gitarren in einer

Zudem lassen sich durch die Software die Klänge aller möglichen Kombinationen von Pick-Ups simulieren und damit unterschiedlichste Klänge realisieren.

Trotz Auto-Tune hat der Gitarist nach wie vor die Möglichkeit, Töne zu ziehen und zu variieren (Bending und Vibrato). Über ein Midi-Interface lassen sich Lieblings-Einstellungen speichern und abrufen.

Die Peavey AT-200 soll ab Juli in die Läden kommen, auch die Parker Autotune MaxxFly wird mit Auto-Tune ausgestattet sein. Auch herkömmliche E-Gitarren lassen sich mit dem Digitalen Signalprozessor aufrüsten. Weitere Infos gibt es auf den Seiten der Hersteller und auf einer eigenen Produktseite.

via heise online

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