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11.07.14

Pavlok: Armband malträtiert den Träger, wenn er sich nicht bewegt

Fitnessarmband Pavlok. (Alle Bilder: Behavioral Technologies)

Besondere Motivation für Fitnessmuffel: Pavlok ist ein Armband, das dem Träger leichte Stromstöße versetzt, wenn er sich nicht bewegt. Statt des Belohnungs- greift hier also das Bestrafungsprinzip. Der Erfinder will damit schon 13 Kilo abgenommen haben.

 

Dass die Technik uns dabei helfen will, endlich mehr Sport zu machen, daran besteht schon lange kein Zweifel mehr. Ob Fitness-Armbänder aber nur mit futuristischem Aussehen und tollen Funktionen dabei helfen, Faulenzer von der Couch zu bekommen, ist fraglich.

Deswegen versucht es eine Firma namens Behavioral Technologies jetzt mit der modernen Form der Peitsche: Das Armband Pavlok malträtiert den Träger mit mehr oder weniger sanften Stromstößen so lange, bis er sich endlich bewegt.

Das Prinzip ist ebenso einfach wie brutal: Zusammen mit der passenden App stellt man einen Trainingsplan auf. Pavlok überwacht anhand der notwendigen Beschleunigungssensoren und Pedometer, ob der Träger diesen auch einhält. Wenn nicht, setzt es einen leichten Stromstoß. Laut den Kollegen von Engadget sollen sich die Pavloks zweier Träger untereinander vernetzen können - so dass man auch anderen Stromstöße verpassen kann. Erfinder Maneesh Sethi sagt, er habe damit schon 13 Kilo abgenommen. Kann stimmen, aber genauso gut auch eine Geschichte aus dem Märchenland sein.

Sethi zumindest will versuchen, das Armband auf den Markt zu bringen, hofft auf viele Faulpelze, die nur mit extrinsischer Motivation aus den Puschen kommen und will das Armband im Herbst über eine Crowdfunding-Aktion auf Angel.co finanzieren. Kostenpunkt: knapp 200 Euro.

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